Streifzüge erweitern die Ortskenntnis

Neueste Kommentare

Als Antwort auf: Die Selbsthypostasierung der Israelischen Regierung

Kommentar von: Dr. Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

Hinweis und Leseempfehlung: Die Jerusalem Deklaration.

Zu den Unterzeichner*innen zählen internationale Wissenschaftler*innen, die in der Antisemitismusforschung und in verwandten Bereichen arbeiten. Die Erklärung profitierte auch von der Einbindung von Rechtswissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft.

Die Deklaration reagiert auf die „IHRA-Definition“, die 2016 von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) angenommen wurde, da die IHRA-Definition in wichtigen Punkten unklar und für unterschiedlichste Interpretationen offen ist. So wird Kritik am Staat Israel häufig unkritisch als antisemitisch qualifiziert, obwohl das nicht zwingend der Fall sein muss.

Folgende Definition stellt die Jerusalem Deklaration der IHRA-Definition entgegen: „Antisemitismus ist Diskriminierung, Vorurteil, Feindseligkeit oder Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als Jüdinnen und Juden (oder jüdische Einrichtungen als jüdische).

Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Katharina Galor in der DIE ZEIT: „Der Versuch einer neuen Definition

29.03.21 @ 20:21

Als Antwort auf: Analphabetismus - Ein verdrängtes Phänomen

Kommentar von: Mingus Besucher

Mingus

@lienhardt Wenn dann noch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, im Vorwort zum Presseauszug der Studie folgert: „Mehr als eine Million Erwachsene haben in den vergangenen acht Jahren in Deutschland ihren Mut zusammengenommen und lesen und schreiben gelernt. Menschen, die mitten im Leben stehen” — dann wird das echt peinlich. Sie hat einfach nicht begriffen, dass viele Analphabeten, die bei der 2010er Studie noch dabei waren 2018 älter als 64 geworden sind und in der Statistik einfach nicht mehr vorkommen.

Wenn PolitikerInnen so kurz übersetzt denken und dann womöglich darauf Strategien bilden und Politik machen, na dann gute Nacht.

Und wer untersucht geringe Literatlität bei Menschen, die älter als 64 sind? Oder denkt Frau Grotlüschen, dass die es ohnehin nicht mehr nötig hätten ;-/

27.03.21 @ 12:25

Als Antwort auf: Analphabetismus - Ein verdrängtes Phänomen

Kommentar von: Dr. Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

Problematisch sehe ich bei diesen Studien, wie zuletzt bei den LEO Studien, dass sich diese auf die Alterskohorten der 16 bis 64/65 Jährigen beziehen, als würde die Fähigkeit des Lesens und Schreibens bei älteren Menschen vernachlässigbar sein. Doch gerade hier stellt der Analphabetismus in allen seinen Schattierungen ein besonderes Problem dar.  Durch Altersprozesse wie fortschreitende Sehbehinderung, allmählicher Verlust an Feinmotorik, Nachlassen kognitiver Fähigkeiten, driften selbst Menschen ohne Lese- und Schreibschwächen zunächst in den Bereich funktionalen Analphabetismus, bzw. geringer Literalität bis hin zum sekundären Analphabetismus.

Daher wären die Studien auszudehnen, weit über die für den Arbeitsmarkt relevanten Alterskohorten hinaus.

25.03.21 @ 09:42

Als Antwort auf: Analphabetismus - Ein verdrängtes Phänomen

Webmention von: www.npo-consulting.net Besucher

www.npo-consulting.net

https://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/analphabetismus-gesellschaftspolitik
Analphabetismus ist weiter verbreitet, als man es sich in Österreich eingestehen möchte. Etwa 12 Prozent der Österreicher*innen, bzw. 15 Prozent der in Österreich lebenden Menschen sind Analphabeten, dh. sie haben große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Während die Zahl der Akademiker stark zunimmt, bleibt Analphabetismus in Österreich seit vielen Jahren eine gleichbleibende Herausforderung.

24.02.21 @ 18:05
SOEWI

100% muss man hier leider beipflichten. Mit Beschwerdemanagement ist wohl NUR Resort Bad Hall gemeint! Das von der PVA (PVA-Wien-Schlichtungsstelle oder von Oö.) sollte niemand in Anspruch nehmen. Sonst Streichung aller Zahlungen! Das funktioniert “STANDARDMÄSSIG” so: Wenn sie sich in Wien beschweren - wird der Akt nach Oö-Linz Beschwerde weitergeleitet, wo ihnen schöne Grüsse von Wien ausgerichtet werden und weiter Sanktionen ausgetüftelt werden! Wie zum Beispiel bis zu 4x jährlich (auf eigene Kosten) Vorladung. Danach “standardmäßig” unter einen Vorwand: “eingelangten Unterlagen” die Zahlung Ausgl.-Pension eingestellt. Es gibt natürlich keine Unterlagen (Akteneinsicht). Das ist Nötigung, mit System. Leider ist der Umgangston der Grund meiner Beschwerde gewesen. ALSO: Die Hoffnung (letzter ABS detto) ist, dass der Verfasser eine lange Erwerbstätigkeit hat, weil sich der Ton mit der Abhängigkeit nicht verbessert. Der “Kunde” ist leider zu100% unwürdiger ehrerbietiger Bittsteller, wie im 19 Jh..

04.04.20 @ 09:17

Als Antwort auf: Millendorfers LILA

Kommentar von: Fritz Ammer Besucher

Fritz Ammer

Befasse mich mit SPES und Spiritualität der Hoffnung und mit Millendorfer….

10.02.20 @ 10:53
mimimi

Da hat sich seither absolut nichts geändert. Bei der letzten Nationalratswahl durften schon länger in Österreich lebende EU Bürger immer noch nicht wählen.
Und was die SPÖ anbetrifft. Die hat nichts dazu gelernt und wurde entsprechend abgestraft. Aber selbst diese Lektion scheinen die SPÖ Funktionäre nicht gelernt zu haben, da sie sie offenbar nicht verstanden haben. Und Österreich rutscht immer weiter nach rechts.

05.12.19 @ 12:53
Gerlinde Mair

Sind die MitarbeiterInnen bei der Datenschutzbehörde so schlecht gelaunt? Gibt es dort ein so mieses Betriebsklima? Wieso sind MitarbeiterInnen am Telefon zumeist so unfreundlich? Irgendwie fühlen sie sich gestört und zeigen das. Zumindest die im Sekretariat, die die Anrufe entgegennehmen, sollten dringend besser geschult werden. Da wundert es nicht, dass die Datenschutzbehörde einen so schlechten Ruf hat.

12.11.19 @ 09:27
Gucki

Bei meiner Bank (Sparkasse) hat sich auch etwas getan. Ich kann mich wie bislang bei meinem Konto anmelden und brauch dazu keinen TAN. Als ich eine Überweisung von 26 Euro veranlasste, wurde diese einfach so übernommen und ausgeführt - ohne TAN. Das war bisher nicht möglich.
Ich habe nachgelesen. Erst ab 30 Euro ist künftig ein TAN fällig. Das ist offenbar ähnlich wie bei QuickPay.
Also scheinen sich die österreichischen Banken mal wieder über Gebühr ins Zeug zu legen und sie machen da ihr eigenes Ding.
Ich habe schon lange den Eindruck, dass wir Bankkunden - ob in Deutschland oder Österreich oder sonst wo - ohnehin auf den Arm genommen werden. Die Staaten finanzieren ihre Schuldenberge über die Null-Zins Politik der EZB, die Banken geben das als Negativzinsen für Private weiter und dann wird auch noch an Stellschrauben beim Zugang zum eigenen Geld gedreht.
Die Bürger werden einfach gemolken und sie können sich nicht helfen, müssen es sich gefallen lassen.

01.10.19 @ 15:52

Als Antwort auf: Apartheid Regime in Israel

Kommentar von: Stefan Besucher

Stefan

Und nun will Netanjahu - nur um seinen Arsch vor den Korruptionsermittlungen und womöglich Gefängnis zu retten - das Jordantal annektieren. Korruption ist allgegemwärtig - unabhängig von Geburt und Geschlecht und sie sollte ohne ansehen der Person und jenseits aller Ideologien konsequent verfolgt werden und gerade korrupte Politiker hart bestraft werden - und sie sollten lebenslang das passive Wahlrecht verlieren. Das gilt auch für Poltiiker in Bulgarien, Rumänien und und und

15.09.19 @ 16:50

Als Antwort auf: eBanking: PSD2 und die Gängelung von Bankkunden

Kommentar von: Veronica Meiser Besucher

Veronica Meiser

Ich hoffe doch sehr, dass die SMS TAN auch weiterhin genutzt werden kann. Das schaue ich mir an, wenn es sie nicht mehr gibt. In meiner Nachbarschaft sind viele verunsichert und verärgert. Vor allem auch, weil kaum jemand informiert wurde. Gestern meinte meine Nachbarin, dass sie nicht mehr in ihr Konto kam. Sie hat länger als 5 Minuten gebraucht, um herauszubekommen, was da vor sich geht und dann war die TAN verfallen. Sie war richtig sauer.

14.09.19 @ 16:22
Redaktion

https://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/apartheidregime-in-israel
Unter Apartheid versteht man heute jegliche Arten von ethnisch bzw. rassistisch motivierter Segregation […], bei der die Staatsgewalt in einem Land zur Einschränkung der sozialen und bürgerlichen Rechte einer Gruppe missbraucht [wird]. Das trifft auf die herrschende Politik in Israel zweifelsohne zu.

14.09.19 @ 12:00

Als Antwort auf: Die Selbsthypostasierung der Israelischen Regierung

Kommentar von: Sonja N. Besucher

Sonja N.

In Essay und Diskurs im Deutschlandfunk hörte ich eine spannende Sendung. Da wurden die Juristen Tal Becker und John Dugard zum Prinzip „Recht statt Krieg“ interviewt. Was Becker von sich gibt kann man nur als zynisch bezeichnen.
Ein Ausdruck, der vielleicht einen Beitrag wert wäre: Apartheidregime Israel.
Hier ist der LInk zum Audiobeitrag: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/09/01/das_prinzip_recht_statt_krieg_22_die_juristen_tal_dlf_20190901_0930_d267fba0.mp3

13.09.19 @ 18:11