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Notizen und Randbemerkungen zu Themen rund um Marketing & Co von Dr. Conrad Lienhardt

Neueste Kommentare

Als Antwort auf: Datensicherheit - Herausforderung für Unternehmensberater

Kommentar von: Maria Gschwendtner Besucher

Maria Gschwendtner

Ich bin gewerbliche Buchhalterin. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, meine Kunden zu überzeugen, dass eine verschlüsselte Kommunikation erforderlich ist, vor allem dann, wenn sensible Unternehmensdaten per E-Mail verschickt werden. Es interessierte bislang 99 Prozent nicht. Ich hatte sogar das Gefühl, dass sich meine Überzeugungsversuche negativ auf die Geschäftsbeziehung auswirkten.
Letztlich bin ich auf meine Kunden angewiesen und wenn die keinen Wert auf sicheren Datenaustausch legen, dann ist das so. In meinen AGB steht das drin. Da habe ich auf die Erfordernis hingewiesen und darauf, dass für den Fall dass das Unternehmen diese unberücksichtigt lässt, es auch die alleinige Verantwortung trägt, wenn es zu Pannen kommt.
Passiert ist Gott sei Dank noch nichts.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

Auch ich habe im Zusammenhang mit diesem Beitrag eine Anfrage an info@usp.gv.at geschickt, mit der Aufforderung, mir mitzuteilen, auf welcher Rechtsgrundlage meine personenbezogenen Daten vom Finanzamt zum BMDW / USP.gv übernommen wurden. Das ist nun eine Woche her. Bis auf die angeforderte, automatische Lesebestätigung habe ich vom Unternehmensserviceportal noch nichts gehört. Eine Erinnerung an eine ausstehende Antwort habe ich gestern verschickt. Nachdem die Nachfrage wiederum unbeantwortet blieb, habe ich am 2.8.2019 an das BMDW eine Auskunftsanforderung nach Artikel 15 DSGVO gestellt. Hier gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Auskunft.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Melanie Spur Besucher

Melanie Spur

Warum gibt es auf diesem Unternehmensserviceportal kein Forum oder zumindest eine Kommentarfunktion oder einen FAQ Bereich? Das ist, wie gehabt, one-to-may Kommunikation. Und da wollen mir die Betreiber weis machen, dass sie etwas von Service (auf der Höhe von 2019) oder Digitalier Kundenkommunikation (ebenfalls auf der Höhe von 2019) begriffen hätten. Das ist selbst für Old School mehr als bescheiden. Glaubwürdig geht anders. Letztlich wiehert hier nur wieder die Bürokratie.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Peter Klimitsch Besucher

Peter Klimitsch

Nach der Zuschrift von vergangener Woche orderte ich mir einen Aktivierungscode für die Handysignatur. Heute kam dieser per RSA-Schreiben, also auf dem guten alten verlässlichen Postweg. Die Registrierung via A-Trust verlief ganz gut, nur im Bereich der Download-Option für Apps liegt der Hund begraben: Die App "Handy Signatur" lässt sich gar nicht downloaden, die Alternative "Digitales Amt" schon, dafür funktioniert danach der notwendige QR-Scanner nicht, um die App wirklich nutzbar zu machen! Ich solle es später neuerlich versuchen, dazu riet ein Kommunikationsfenster wieder und wieder. Immerhin mühte ich mich eine Viertelstunde damit herum. Liebe Leute im BMDW, man hat auch wirklich anderes zu tun, als sich zeitintensiv mit Supportinstrumenten zu beschäftigen, die im Sinn von Digitalisierung dienen und unterstützen statt einen behindern oder aufhalten sollten!

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Felix Baumüller Besucher

Felix Baumüller

Grundsätzlich ist die Idee des Digitalen Amtes zu begrüßen. Die Art der Umsetzung halte ich ebenfalls für wieder einmal typisch holprig und unprofessionell. Im Vordergrund stehen wohl Kosteneinsparungen via Digitalisierung. Darüber hinaus hat sich Frau Schramböck eher keine Gedanken gemacht. Wohl auch weil die Leutchen einfach viel zu wenige Ahnung von Digitalisierung haben. Ich warte mal ab, wie sich die Sache entwickeln wird.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Matthias Bruhns Besucher

Matthias Bruhns

Ganz so negativ sehe ich das Unternehmensserviceportal nicht. Ich gebe aber zu, dass es für viele unterm Strich nicht wirklich etwas bringen wird, Es gibt aber auch Unternehmen, für die das Digitale Amt durchaus Vorteile hat.
Davon abgesehen, pflichte ich Ihnen bei, dass die Herausgehensweise und die Umsetzung sehr zu wünschen übrig lassen. Das hat, wie Sie zurecht bemerken, weniger den Service-Gedanken im Hintergrund, als vielmehr den Verfügungscharakter.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Brunner Franz Besucher

Brunner Franz

Unternehmensserviceportal - welcher Hohn. Als ich gestern dort anrufen wollte, hatte ich es nach einer Viertelstunde in der Warteschleife aufgegeben. Heute habe ich nach geschlagenen 18 Minuten jemanden erreicht, der mich bat, eine E-Mail an info(at)usp.gv.at zu schicken. Man würde das dann entsprechend weiterleiten. Das ist doch kein Service! Wenn mein Unternehmen so arbeiten würde, dann gäbe es das wohl nicht mehr lange.
Ich finde die Webseite unübersichtlich und im Look & Feel gehört es wohl eher nach 2010 als 2019. Da dominiert das übliche Politblabla. Gefunden habe ich keinen Hinweis auf Rechtsbehelfe oder wie ich als Kleinunternehmer widersprechen kann. Das wusste ich z.B. gar nicht. Das habe ich erst hier gelesen. Es ist nur ärgerlich

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Gundula Firmian Besucher

Gundula Firmian

Ich hatte mich gestern so über diese Mitteilung des Ministeriums geärgert. Auch KollegenInnen im Coworking Space waren erbost über die Art und Weise. Auf Twitter fand ich vorhin dazu allerdings nur den Link auf diese Seite. Man hat mit dieser Aktion wohl absichtlich gewartet, bis Österreich im Urlaub ist. Ist ja nicht neu. Jedenfalls gratuliere ich Ihnen zu diesem Beitrag! Ich hoffe aber, dass auch andere Medien kritisch darüber berichten werden.

Als Antwort auf: Digitalisierung zu Lasten von Servicequalität

Kommentar von: jules Besucher

jules

Viele Unternehmen sehen in Digitalisierung vor allem die Möglichkeit Kosten zu senken. Das sehe ich auch so. Aber dabei übersehen viele Unternehmen, dass sie das am Ende ganz schön teuer kommen kann - vor allem überall dort, wo wirklich soziale Kompetenz gefragt ist, die eben nicht durch Algorithmen optimiert werden kann, sondern nur durch gutes, gute bezahltes und laufend fortgebildetes Personal.

Als Antwort auf: Digitalisierung zu Lasten von Servicequalität

Kommentar von: Rolf Lund Besucher

Rolf Lund

Aus diesem Grund fliege ich - trotz Verspätungen und Flugausfällen ist das immer noch angenehmer und auch nicht viel teurer. Nachdem ich nicht in Linz, sondern in Wien wohne, käme ich nie auf die Idee, mit dem Zug nach Amsterdam zu fahren. Bahn fahren hat für mich den Reiz verloren. Nur innerhalb Österreichs ist es halt praktisch. Aber schon nach München fliege ich.