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Notizen und Randbemerkungen zu Themen rund um Marketing & Co von Dr. Conrad Lienhardt

Neueste Kommentare

Als Antwort auf: Digitalisierung zu Lasten von Servicequalität

Kommentar von: jules Besucher

jules

Viele Unternehmen sehen in Digitalisierung vor allem die Möglichkeit Kosten zu senken. Das sehe ich auch so. Aber dabei übersehen viele Unternehmen, dass sie das am Ende ganz schön teuer kommen kann - vor allem überall dort, wo wirklich soziale Kompetenz gefragt ist, die eben nicht durch Algorithmen optimiert werden kann, sondern nur durch gutes, gute bezahltes und laufend fortgebildetes Personal.

Als Antwort auf: Digitalisierung zu Lasten von Servicequalität

Kommentar von: Rolf Lund Besucher

Rolf Lund

Aus diesem Grund fliege ich - trotz Verspätungen und Flugausfällen ist das immer noch angenehmer und auch nicht viel teurer. Nachdem ich nicht in Linz, sondern in Wien wohne, käme ich nie auf die Idee, mit dem Zug nach Amsterdam zu fahren. Bahn fahren hat für mich den Reiz verloren. Nur innerhalb Österreichs ist es halt praktisch. Aber schon nach München fliege ich.

Als Antwort auf: Airbnb überzeugt mit Kundenservice

Kommentar von: A Besucher

A

Genau. Wenn für die Löschung eines Kontos eine Ausweiskopie nötig ist, sollte diese auch schon zur Registrierung erforderlich sein. Ausserdem müsste auch Sichergestellt werden, dass der Inhaber der EMail Adresse der der Person, die die Adresse zur Registrierung verwendet, gehört. Das wird meistens nicht möglich sein.

Hier stimmen der Inhaber der EMail Anschrift mit dem Inhaber der Handynummer nicht überein. Das scheint airbnb aber nicht zu interessieren.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mich bei airbnb überhaupt eingeloggt habe. Die Zugangsdaten (Passwort) weiss ich leider nicht mehr und somit kann ich gar nciht auf das Konto zugreifen.

Ich empfehle die auch jeden Fall nicht weiter.

Als Antwort auf: Airbnb überzeugt mit Kundenservice

Kommentar von: Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

Laut Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein Verantwortlicher verpflichtet, die Identität vor Durchführung einer Löschung festzustellen. Dies muss aber nicht zwingend bedeuten, dass eine Ausweiskopie erforderlich und gerechtfertigt ist.
Üblicherweise ist die Löschung eines Accounts nach Anmeldung möglich. Wenn es bei Ihnen ebenso ist, wie es bei bei mir der Fall war, dass Zugangshürden aufgebaut werden, die es Ihnen nicht möglich machen, sich in Ihren Account einzuloggen, um diesen dann zu löschen, halte ich das für bedenklich. Ihre Identität ist durch die Zugangsdaten m.E. ausreichend nachgewiesen.

Ich teile Ihre Vorsicht, was die Weitergabe von Ausweiskopien anbelangt.

Eigentlich sollte der Betreiber einer Plattform eine Möglichkeit bieten, den eigenen Account so einfach zu löschen, wie man diesen angelegt, ähnlich wie es bei der Abbestellung von Newslettern der Fall ist. Es ist leidig, dass nicht wenige Plattformen Barrieren errichten und sich nun womöglich auch noch auf die DSGVO berufen.

Ich bin aber zuversichtlich, dass Ihr Löschauftrag durchgeführt werden wird.

Haftungsausschluss: Das ist keine Rechtsauskunft.

Als Antwort auf: Airbnb überzeugt mit Kundenservice

Kommentar von: A Besucher

A

Ich versuche seit Wochen mein Konto löschen zu lassen. Ohne Kopie eines Ausweises wollen sie mein Konto nicht löschen. Ich habe die Seite nie genutzt, weil ich für eine Buchungsanfrage nicht eine Kopie meines Ausweises hochladen wollte. Hab mich bei meiner Aufforderung zum Löschen meines Kontos auch auf die neue Datenschutzverordnung berufen. Ohne Ausweiskopie löschen sie das Konto nicht. Hab auch schon mit der Einschaltung des Datenschutzbeauftragten gedroht. Das scheint die auch nicht zu interessieren. Eine Kopie meines Ausweises bekommen nur Behörden, nicht irgendwelche Internetportale! Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich da nie registriert. Twitter habe ich nicht.

A

Ich versuche seit Wochen mein Konto löschen zu lassen. Ohne Kopie eines Ausweises wollen sie mein Konto nicht löschen. Ich habe die Seite nie genutzt, weil ich für eine Buchungsanfrage nicht eine Kopie meines Ausweises hochladen wollte. Hab mich bei meiner Aufforderung zum Löschen meines Kontos auch auf die neue Datenschutzverordnung berufen. Ohne Ausweiskopie löschen sie das Konto nicht. Hab auch schon mit der Einschaltung des Datenschutzbeauftragten gedroht. Das scheint die auch nicht zu interessieren. Eine Kopie meines Ausweises bekommen nur Behörden, nicht irgendwelche Internetportale! Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich da nie registriert.

Als Antwort auf: Obrigkeitsstaat Österreich: Eine Behörde ist eine Behörde

Kommentar von: Bettina Sumerauer Besucher

Bettina Sumerauer

Den Beitrag (ein wenig lange ist er schon ;) finde ich ganz interessant. Was mir besonders gefällt ist die Kritik dieser Behördenarroganz. Ich hab zwar mit dieser noch nichts zu tun gehabt, aber so ticken einige.
Wenn die Datenschutzbehörde nicht aufklärt und berät, wer macht das dann? Ich bin keine Juristin. Ich bin auch keine Unternehmerin und kann mich nicht an die WKO wenden. Angestellte bin ich auch nicht - ich habs aber bei der AK noch nicht probiert. Ich bin freischaffende Künstlerin und hab da viele Kontakte, nutze alle möglichen Medien, verschicke Newsletter und habe einen kleinen Shop. Das Ganze ist für Einzelunternehmer_innen schon eine Zumutung, wenn man sich Informationen selbst zusammensuchen muss und dann noch nicht einmal weiß, ob das, was man liest alles so auch stimmt.
Ich glaube auch, dass die Behörde, die sich so gut auskennt, dass sie strafen darf, auch dazu da sein müsste, Anfragen zu beantworten und zu informieren. Warum gibt es keine Roadshows der Datenschutzbehörde - die kennt ja ohnehin kaum jemand?
Das alles ist echt ärgerlich. B

Als Antwort auf: Österreichs Sonderwege im Datenschutz

Kommentar von: Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

@milchmädchen Wenn Sie ein Smartphone besitzen und einige Apps geladen haben, dann können Sie davon ausgehen, dass da einige Unternehmen fleißig Ihre Daten sammeln und diese auch verwerten, auch sensible Daten via Sensoren im Smartphone. Ein Thema, das sich hier nicht wirklich umfassend oder auch nur zufriedenstellend bearbeiten lässt.

Nachdem die DSGVO erst mit 25. Mai 2018 wirksam werden wird, gilt in Österreich bis dahin noch das DSG 2000. Hier gibt es Druck-Formulare für Beschwerden:

  1. Beschwerde an die Datenschutzkommission - Datenschutzbehörde (Allg. Beschwerde)
    https://www.dsb.gv.at/documents/22758/115215/Druckformular_Allgemeine_Beschwerde_07-2016.pdf/dd96b90d-17ea-4d39-83fb-f80bbc63258f
  2. Beschwerde an die Datenschutzkommission (Auskunftsrecht, § 31 Abs …)
    https://www.dsb.gv.at/documents/22758/115215/Druckformular_Auskunftsbeschwerde_07-2016.pdf/dbcadcfa-b470-44e7-8161-f6e405173557

Ich hoffe, dass es rechtzeitig für die DSGVO einen übersichtlicheren Download Bereich auf der Website der DSB (dsb.gv.at) gegeben wird, sowie ein umfangreicheres Informationsangebot für Bürger*innen und ein entsprechendes Serviceangebot. Hier gibt es noch deutliche Defizite.

Für eine Beschwerde gibt es keine Anwaltspflicht.

Als Antwort auf: Österreichs Sonderwege im Datenschutz

Kommentar von: milchmädchen Besucher

milchmädchen

Wie kriege ich überhaupt mit, dass irgendein Unternehmen Daten über mich sammelt und weiter verkauft? Wie geht das denn, wenn ich da einen Verdacht habe? Gibt es eine Webseite, wo ich ein Beschwerdeformular herunterladen kann, oder besser online ausfüllen kann? Was kostet mich eine Beschwerde? Kann man die auch als Laie abgeben? Hmmm

Als Antwort auf: Österreichs Sonderwege im Datenschutz

Kommentar von: Bernadette Gruber Besucher

Bernadette Gruber

@Frank Das sehe ich auch so. Die österreichische Politik ist nicht daran interessiert, dass sich an der bisherigen Praxis etwas ändert. Das Datenschutzbewusstsein in der Bevölkerung ist ohnehin nicht ausgeprägt. Daher erwarte ich nicht, dass sich der Konsumentenschutz der Sache annehmen wird. Die Unternehmen freuts, dass in Österreich die EU Datenschutz-Grundverordnung bestenfalls das Zeug zu einem Sturm im Wasserglas hat. Große, international tätige Unternehmen werde sich anpassen, am Gros der Unternehmen wird das ohnehin alles vorüber gehen …

Als Antwort auf: Österreichs Sonderwege im Datenschutz

Kommentar von: Frank Besucher

Frank

Ich befürchte, dass das Gesetz einfach schlampig zustande gekommen ist. :-( Durch die Auflösung der Regierungskoalition im Mai und Neuwahlen im Herbst musste das Gesetz schnell über die Bühne gebracht werden. Es wurde schon am 31. Juli im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Soweit ich gehört habe, gab es da auch formale Mängel bzgl der Fristen. Genaues weiß ich dazu aber nicht.

Als Antwort auf: Airbnb überzeugt mit Kundenservice

Kommentar von: Martin Besucher

Martin

Die Erfahrung eines guten, schnellen Kundenservices teile ich nicht. Die Löschung meines Accounts gestaltet sich genauso umständlich, wie seinerzeit die Anmeldung und die erschlichene und ausufernde Verifizierung. Ich hab vor drei Stunden Airbnb per Twitter um Hilfe gebeten, meinen Account zu löschen. Dann bekam ich die Antwort, ich solle meine Login-E-Mail per Direktmessage schicken. Habe ich gemacht. Vor zwei Stunden bekam ich eine E-Mail, ich solle den Wunsch, meinen Account zu löschen, noch ein mal per E-Mail vortragen. Auch das habe ich gemacht. Seitdem geht es nicht weiter. Abgesehen vom unsäglichen Datenhunger, den Airbnb hat, ist auch dieses stundenlange auf Antwort-warten-lassen kein guter Kundenservice sondern eine Zumutung.

Als Antwort auf: Meinungsfreiheit — Das kann ins Auge gehen

Kommentar von: Gisela Baumüller Besucher

Gisela Baumüller

Entpuppt sich eine Meinung als falsche Tatsachenbehauptung, bedeutet das in Deutschland, dass er auch für die Verbreitung durch Dritte haftet. Ein Retweet auf Twitter genügt da schon. Und es stellt sich die Frage, wie erfolgreich und teuer es werden kann, wenn die Verbreitung durch Dritte genauso unterbunden werden muss, wie die auf der eigenen Webseite.
https://www.ipjaeschke.de/rechtsanwalt-giessen/markenschutz-markenrecht-nachrichten/213-wer-falsche-tatsachenbehauptungen-in-das-internet-einstellt-haftet-auch-dafuer-wenn-dritte-diese-ohne-sein-wissen-weiterverbreiten-bgh-urteil-vom-28-07-2015-az-vi-zr-340-14.html