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Notizen und Randbemerkungen von Dr. Conrad Lienhardt

Neueste Kommentare

Gerlinde Mair

Sind die MitarbeiterInnen bei der Datenschutzbehörde so schlecht gelaunt? Gibt es dort ein so mieses Betriebsklima? Wieso sind MitarbeiterInnen am Telefon zumeist so unfreundlich? Irgendwie fühlen sie sich gestört und zeigen das. Zumindest die im Sekretariat, die die Anrufe entgegennehmen, sollten dringend besser geschult werden. Da wundert es nicht, dass die Datenschutzbehörde einen so schlechten Ruf hat.

Gucki

Bei meiner Bank (Sparkasse) hat sich auch etwas getan. Ich kann mich wie bislang bei meinem Konto anmelden und brauch dazu keinen TAN. Als ich eine Überweisung von 26 Euro veranlasste, wurde diese einfach so übernommen und ausgeführt - ohne TAN. Das war bisher nicht möglich.
Ich habe nachgelesen. Erst ab 30 Euro ist künftig ein TAN fällig. Das ist offenbar ähnlich wie bei QuickPay.
Also scheinen sich die österreichischen Banken mal wieder über Gebühr ins Zeug zu legen und sie machen da ihr eigenes Ding.
Ich habe schon lange den Eindruck, dass wir Bankkunden - ob in Deutschland oder Österreich oder sonst wo - ohnehin auf den Arm genommen werden. Die Staaten finanzieren ihre Schuldenberge über die Null-Zins Politik der EZB, die Banken geben das als Negativzinsen für Private weiter und dann wird auch noch an Stellschrauben beim Zugang zum eigenen Geld gedreht.
Die Bürger werden einfach gemolken und sie können sich nicht helfen, müssen es sich gefallen lassen.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Alois Gurtner Besucher

Alois Gurtner

Heute habe ich in der Zeitung der oö Wirtschaftskammer einen Bericht über die elektronische Zustellung gelesen. Die Information ist ja eher eine Werbung dafür. Was die Ausnahmen angeht hat man es bei der Berichterstattung nicht so genau genommen und wohl etwas geschludert. Da findet sich z.B . kein Hinweis auf einen erforderlichen Widerspruch, sofern man in die Ausnahme fällt. Und da ist auch zu lesen, dass nur die, die keine Umsatzsteuer abführen, davon betroffen sind. In Ihrem Beitrag und im zitierten Gesetz heißt es aber, wer dazu nicht verpflichtet ist. D.h. alle Unternehmen, die nicht in die Kleinunternehmerregelung votierten und obwohl sie unter der Umsatzsteuervoranmeldungsgrenze liegen dennoch freiwillig Umsatzsteuer abführen, sind auch zum Widerspruch berechtigt. Ich würde mir von meiner Kammer eigentlich erwarten, dass sie ordentlich, richtig und umfassend aufklärt. Was mich ärgert: Auf ganz österreichische Manier hat man darauf hingewiesen, dass dem Unternehmen, das sich daran nicht hält, eh nichts passieren wird (was ich nach dem Lesen dieses Berichts allerdings bezweifle).

Als Antwort auf: eBanking: PSD2 und die Gängelung von Bankkunden

Kommentar von: Veronica Meiser Besucher

Veronica Meiser

Ich hoffe doch sehr, dass die SMS TAN auch weiterhin genutzt werden kann. Das schaue ich mir an, wenn es sie nicht mehr gibt. In meiner Nachbarschaft sind viele verunsichert und verärgert. Vor allem auch, weil kaum jemand informiert wurde. Gestern meinte meine Nachbarin, dass sie nicht mehr in ihr Konto kam. Sie hat länger als 5 Minuten gebraucht, um herauszubekommen, was da vor sich geht und dann war die TAN verfallen. Sie war richtig sauer.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Franz Gruber Besucher

Franz Gruber

Danke für den Beitrag.
Was wirklich ärgerlich ist, auf der Webseite des Unternehmensserviceportals gibt es zwar ein Impressum, aber keine Mögichkeit zum Kontakt.
Womöglich muss man sich erst anmelden, um ein Konktaktformular zu finden oder eine Telefonnummer oder eine Servicenummer.
Was ist das für ein Service? Allein das spricht schon Bände.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Webmention von: www.npo-consulting.net Besucher

www.npo-consulting.net

https://www.npo-consulting.net/blogs/notepad.php/widerspruch-zur-ezustellung
eZustellung wird mit Jahresende 2019 für Unternehmen verpflichtend eingeführt. Ausgenommen sind nach §1b Absatz 4 E-GovG  Unternehmen, die gesetzlich nicht zur Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet sind. Sie müssen aber Widerspruch einlegen. Da aber hakt es …

Als Antwort auf: Meine Erfahrungen mit Books on Demand (www.bod.de)

Kommentar von: Arnold Lamm Besucher

Arnold Lamm

Lieber Herr Lienhardt Betreff Buch: ÄGYPTISCHE – NUBISCHE PYRAMIDEN, von Alexandria bis Khartum – Herstellung bei BoD – Books on Demand-Norderstedt. Es geht hier nur um eine Warnung, und zwar Warnung, nach unserer jetzigen Erfahrung und Meinung, vor einer Abzocke. Beweis, statt einen Verkaufspreis von EUR 127,50 verkaufen wir jetzt das Buch für EUR 59,50 (siehe www.hobby-ägyptologen.de) und in der gleichen Ausführung wie bei BoD – Books on Demand-Norderstedt, und ebenso bei der gleichen Herstellung von 10 Stück, also über 50 % billiger pro Buch. Gruß die Ulm-Aachener Hobby-Ägyptologen Arnold Lamm

Arnold Lamm

Unsere Erfahrung mit BoD - Books on Demand-Norderstedt
Unser Buch: ÄGYPTISCHE - NUBISCHE PYRAMIDEN, von Alexandria bis Khartum
Bei dieser Beurteilung (von unserem Buch „ÄGYPTISCHE-NUBISCHE PYRAMIDEN“ geht es nicht um den Buchdruck, dieser ist wie bei allen Bücher von uns, die wir bei anderen Druck-Verlagen herstellen ließen, sehr gut.
Es geht um das Preis- Leistungsverhältnis:
1. Der Verkaufspreis von EUR 127,50 ist ein utopischer Preis der in keinster Weise in Relation zu den Herstellungskosten liegt. Wir verkaufen das gleiche Buch, in gleicher Ausführung (Druck bei einem anderen Verlag), jetzt bei Ebay und www.hobby-ägyptologen.de für EUR 59,50 und das mit zusätzlich 20 Seiten größerem Umfang.
2. Wenn das eigene Buch vom Autor bestellt wird und dann EUR 102,00 gefordert wird, ist das nach unserer jetzigen Meinung und Erfahrung Abzocke.
3. Ebenso ist nach unserer jetzigen Erfahrung und Meinung der Verkaufsbonus ein Almosen.
PS: Wenn man nur bis 5 Bücher für den Eigengebrauch erstellen möchte, sind die Mehrkosten von EUR 650,00 (bei uns) noch vertretbar. Bei einer zahlreichen Anzahl von Büchern und wenn man die Bücher über den Buchhandel verkaufen möchten und selbst vermarken will, unser Vorschlag: www.mybuchdruck.de. Die ISBN Nr. ist für EUR 80,00 schnell bestellt. Nur das Layout muss man selbst herstellen und in unserem Fall ist die Ersparnis enorm hoch (EUR 4500,00 im Jahr). Es sind keine direkten Einsparungen, sondern das Buch wird um 50 % billiger verkauft.
Ulm-Aachener Hobby-Ägyptologen
Arnold Lamm

Als Antwort auf: Datensicherheit - Herausforderung für Unternehmensberater

Kommentar von: Maria Gschwendtner Besucher

Maria Gschwendtner

Ich bin gewerbliche Buchhalterin. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, meine Kunden zu überzeugen, dass eine verschlüsselte Kommunikation erforderlich ist, vor allem dann, wenn sensible Unternehmensdaten per E-Mail verschickt werden. Es interessierte bislang 99 Prozent nicht. Ich hatte sogar das Gefühl, dass sich meine Überzeugungsversuche negativ auf die Geschäftsbeziehung auswirkten.
Letztlich bin ich auf meine Kunden angewiesen und wenn die keinen Wert auf sicheren Datenaustausch legen, dann ist das so. In meinen AGB steht das drin. Da habe ich auf die Erfordernis hingewiesen und darauf, dass für den Fall dass das Unternehmen diese unberücksichtigt lässt, es auch die alleinige Verantwortung trägt, wenn es zu Pannen kommt.
Passiert ist Gott sei Dank noch nichts.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Conrad Lienhardt Mitglied

Dr. Conrad Lienhardt

Auch ich habe im Zusammenhang mit diesem Beitrag eine Anfrage an info@usp.gv.at geschickt, mit der Aufforderung, mir mitzuteilen, auf welcher Rechtsgrundlage meine personenbezogenen Daten vom Finanzamt zum BMDW / USP.gv übernommen wurden. Das ist nun eine Woche her. Bis auf die angeforderte, automatische Lesebestätigung habe ich vom Unternehmensserviceportal noch nichts gehört. Eine Erinnerung an eine ausstehende Antwort habe ich gestern verschickt. Nachdem die Nachfrage wiederum unbeantwortet blieb, habe ich am 2.8.2019 an das BMDW eine Auskunftsanforderung nach Artikel 15 DSGVO gestellt. Hier gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Auskunft.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Melanie Spur Besucher

Melanie Spur

Warum gibt es auf diesem Unternehmensserviceportal kein Forum oder zumindest eine Kommentarfunktion oder einen FAQ Bereich? Das ist, wie gehabt, one-to-may Kommunikation. Und da wollen mir die Betreiber weis machen, dass sie etwas von Service (auf der Höhe von 2019) oder Digitalier Kundenkommunikation (ebenfalls auf der Höhe von 2019) begriffen hätten. Das ist selbst für Old School mehr als bescheiden. Glaubwürdig geht anders. Letztlich wiehert hier nur wieder die Bürokratie.

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Peter Klimitsch Besucher

Peter Klimitsch

Nach der Zuschrift von vergangener Woche orderte ich mir einen Aktivierungscode für die Handysignatur. Heute kam dieser per RSA-Schreiben, also auf dem guten alten verlässlichen Postweg. Die Registrierung via A-Trust verlief ganz gut, nur im Bereich der Download-Option für Apps liegt der Hund begraben: Die App "Handy Signatur" lässt sich gar nicht downloaden, die Alternative "Digitales Amt" schon, dafür funktioniert danach der notwendige QR-Scanner nicht, um die App wirklich nutzbar zu machen! Ich solle es später neuerlich versuchen, dazu riet ein Kommunikationsfenster wieder und wieder. Immerhin mühte ich mich eine Viertelstunde damit herum. Liebe Leute im BMDW, man hat auch wirklich anderes zu tun, als sich zeitintensiv mit Supportinstrumenten zu beschäftigen, die im Sinn von Digitalisierung dienen und unterstützen statt einen behindern oder aufhalten sollten!

Als Antwort auf: Seltsame Praktiken beim BMDW Unternehmensserviceportal

Kommentar von: Felix Baumüller Besucher

Felix Baumüller

Grundsätzlich ist die Idee des Digitalen Amtes zu begrüßen. Die Art der Umsetzung halte ich ebenfalls für wieder einmal typisch holprig und unprofessionell. Im Vordergrund stehen wohl Kosteneinsparungen via Digitalisierung. Darüber hinaus hat sich Frau Schramböck eher keine Gedanken gemacht. Wohl auch weil die Leutchen einfach viel zu wenige Ahnung von Digitalisierung haben. Ich warte mal ab, wie sich die Sache entwickeln wird.