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		<title>Randnotizen von Streifz&#252;gen</title>
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		<description>Aufgeschnapptes, Zugefallenes und eigene Gedanken und Gedankensplitter - festgehalten und mitgeteilt</description>
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			<title>Erinnern und Vergessen &#8212; Digitale Speicher sind keine Erinnerungsr&#228;ume</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2013/04/18/digitale-speicher-sind-keine-erinnerungsraeume</link>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 13:11:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">181@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Etwas auf Abruf gespeichert haben ist eines, aber nicht dasselbe wie Erinnern. Selbst der Vorgang, digital Gespeichertes abzurufen, sich ins Ged&amp;#228;chtnis zu rufen, w&amp;#252;rde ich nur mit einigem Z&amp;#246;gern als &amp;#8222;erinnern&amp;#8221; bezeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Analog stellt sich die Frage, ob digitale Inhalte, die das World Wide Web &amp;#252;ber kurze oder lange Zeitr&amp;#228;ume verf&amp;#252;gbar h&amp;#228;lt, vergessen werden k&amp;#246;nnen.&amp;#160; Dass Inhalte verloren gehen k&amp;#246;nnen, nicht mehr verf&amp;#252;gbar sind, gel&amp;#246;scht oder verlegt wurden beweisen die zahllosen&amp;#160; &amp;#8222;404 - Not found&amp;#8221; Meldungen (vgl &amp;#8222;&lt;a title=&quot;Mein Beitrag zu 404 - Nicht gefunden&quot; href=&quot;http://www.npo-consulting.net/blogs/notepad.php/2013/01/07/404-nichts-waehrt-ewig-1&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;404 - Nicht gefunden hei&amp;#223;t oftmals nur: Kein Zugriff m&amp;#246;glich&lt;/a&gt;&amp;#8221;). Ist das aber schon vergessen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie verh&amp;#228;lt sich das bei analogem Speichern?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir f&amp;#228;llt es abseits der digitalen Welten ebenso schwer von Erinnern zu sprechen, wenn nur Daten und Informationen aus B&amp;#252;chern und anderen analogen Speichern abgerufen werden. Zum Erinnern braucht es mehr. Selbstverst&amp;#228;ndlich braucht es dazu auch gespeicherter und abrufbarer Informationen und Daten, aber diese allein reichen eben nicht aus. Im Jargon w&amp;#252;rde ich das mit&amp;#160; &amp;#8220;notwendig,&amp;#160; aber nicht hinreichend&amp;#8221; umschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mir Daten zum Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 ab- und ins Ged&amp;#228;chtnis rufe ist das noch nicht zwangsl&amp;#228;ufig erinnern. Da das Ereignis in meinem Leben verankert ist,&amp;#160; ger&amp;#228;t, wenn ich dies tue, meine Biographie in Resonanz. Das ist dann Erinnern. &amp;#196;hnlich verh&amp;#228;lt es sich bspw. mit dem &amp;#8222;Erinnern&amp;#8221; an die nationalsozialistischen Gr&amp;#228;uel im KZ Auschwitz. Ich kann alles, was ich dar&amp;#252;ber gelesen und gelernt habe ins Ged&amp;#228;chtnis rufen, kann digitale Bild und Forschungsarchive befragen usf.&amp;#160; Erinnern ist das &amp;#8211; bei aller Betroffenheit &amp;#8211; noch nicht. Das Geschehen liegt au&amp;#223;erhalb meines Erinnerungsraumes. Dennoch kann es durch Begegnungen mit Zeitzeugen gelingen, einen Resonanzraum zu erzeugen, der &amp;#8220;erinnern&amp;#8221; m&amp;#246;glich macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Thema, das es lohnt, dass ich weiter dar&amp;#252;ber nachdenke.&lt;/p&gt;

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            title : &#039;Erinnern und Vergessen &amp;#8212; Digitale Speicher sind keine Erinnerungsr&amp;#228;ume&#039;,
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas auf Abruf gespeichert haben ist eines, aber nicht dasselbe wie Erinnern. Selbst der Vorgang, digital Gespeichertes abzurufen, sich ins Ged&#228;chtnis zu rufen, w&#252;rde ich nur mit einigem Z&#246;gern als &#8222;erinnern&#8221; bezeichnen.</p>
<p>Analog stellt sich die Frage, ob digitale Inhalte, die das World Wide Web &#252;ber kurze oder lange Zeitr&#228;ume verf&#252;gbar h&#228;lt, vergessen werden k&#246;nnen.&#160; Dass Inhalte verloren gehen k&#246;nnen, nicht mehr verf&#252;gbar sind, gel&#246;scht oder verlegt wurden beweisen die zahllosen&#160; &#8222;404 - Not found&#8221; Meldungen (vgl &#8222;<a title="Mein Beitrag zu 404 - Nicht gefunden" href="http://www.npo-consulting.net/blogs/notepad.php/2013/01/07/404-nichts-waehrt-ewig-1" target="_self">404 - Nicht gefunden hei&#223;t oftmals nur: Kein Zugriff m&#246;glich</a>&#8221;). Ist das aber schon vergessen?</p>
<p>Wie verh&#228;lt sich das bei analogem Speichern?</p>
<p>Mir f&#228;llt es abseits der digitalen Welten ebenso schwer von Erinnern zu sprechen, wenn nur Daten und Informationen aus B&#252;chern und anderen analogen Speichern abgerufen werden. Zum Erinnern braucht es mehr. Selbstverst&#228;ndlich braucht es dazu auch gespeicherter und abrufbarer Informationen und Daten, aber diese allein reichen eben nicht aus. Im Jargon w&#252;rde ich das mit&#160; &#8220;notwendig,&#160; aber nicht hinreichend&#8221; umschreiben.</p>
<p>Wenn ich mir Daten zum Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 ab- und ins Ged&#228;chtnis rufe ist das noch nicht zwangsl&#228;ufig erinnern. Da das Ereignis in meinem Leben verankert ist,&#160; ger&#228;t, wenn ich dies tue, meine Biographie in Resonanz. Das ist dann Erinnern. &#196;hnlich verh&#228;lt es sich bspw. mit dem &#8222;Erinnern&#8221; an die nationalsozialistischen Gr&#228;uel im KZ Auschwitz. Ich kann alles, was ich dar&#252;ber gelesen und gelernt habe ins Ged&#228;chtnis rufen, kann digitale Bild und Forschungsarchive befragen usf.&#160; Erinnern ist das &#8211; bei aller Betroffenheit &#8211; noch nicht. Das Geschehen liegt au&#223;erhalb meines Erinnerungsraumes. Dennoch kann es durch Begegnungen mit Zeitzeugen gelingen, einen Resonanzraum zu erzeugen, der &#8220;erinnern&#8221; m&#246;glich macht.</p>
<p>Ein Thema, das es lohnt, dass ich weiter dar&#252;ber nachdenke.</p>

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			<title>Fundraising - Denkblockaden l&#246;sen</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2013/03/18/rethinking-fundraising-ted</link>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 10:04:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">189@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;This TED Talk is really worth watching!&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;normal&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://embed.ted.com/talks/lang/de/dan_pallotta_the_way_we_think_about_charity_is_dead_wrong.html&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; frameborder=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>This TED Talk is really worth watching!</p>
<p class="normal"><iframe src="http://embed.ted.com/talks/lang/de/dan_pallotta_the_way_we_think_about_charity_is_dead_wrong.html" width="560" height="315" frameborder="0" scrolling="no" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>

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				<item>
			<title>Frauen im Web 2.0</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/12/11/frauen-im-web-20</link>
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 08:05:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">180@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Etwas erstaunt war ich, als ich den Artikel &amp;#8222;Geht da raus!&amp;#8221; von Anke Domscheit-Berg im Berliner Tagesspiegel las, von den vielen Ecken des Web 2.0, in welchen Frauen &amp;#8222;&lt;em&gt;wenig vertreten oder weniger sichtbar&lt;/em&gt;&amp;#8221; sind als M&amp;#228;nner und dass der Grund daf&amp;#252;r &amp;#8222;sexistische Anfeindungen&amp;#8221; seien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;85 Prozent der Beitr&amp;#228;ge in Wikipedia seien, von M&amp;#228;nnern geschrieben: &amp;#8222;&lt;em&gt;M&amp;#228;nnliches Weltwissen, digital verpackt.&lt;/em&gt;&amp;#8221; Und L&amp;#246;schantr&amp;#228;ge zu Wikipediaeintr&amp;#228;gen von Frauen stammten fast immer von M&amp;#228;nnern. Das klingt sehr befremdlich, gerade angesichts einer &amp;#220;berzahl an Frauen in Sozialen Netzen wie Twitter (64 Prozent) und Facebook (58 Prozent), bei deutschsprachigen Blogs ebenso wie beim Online-Gaming.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kehrt frauenfeindliches, zumindest diskriminierendes Verhalten wieder verst&amp;#228;rkt zur&amp;#252;ck? Frauen diskriminierende Werbung wie eine &lt;a title=&quot;Die Welt zur sexistischen Kampagne von Lufthansa&quot; href=&quot;http://www.welt.de/vermischtes/article106646541/Lufthansa-stoppt-sexistische-Werbekampagne.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lufthansa Kampagne&lt;/a&gt; scheinen das zu belegen. Dieser Fall belegt aber auch, dass es im Social Web sehr schnell zu Reaktionen kommt.&amp;#160; Innerhalb weniger Stunden musste Lufhansa die Kampagne zur&amp;#252;ckziehen. Geblieben ist ein Imageschaden und ein gest&amp;#228;rktes Selbstbewusstsein bei allen jenen, dass man sich gegen Diskriminierung erfolgreich wehren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls werde ich in n&amp;#228;chster Zeit genauer hinsehen und das aufmerksamer verfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;em&gt;Quelle: Tagesspiegel vom 13. Oktober 2012, 30&lt;/em&gt;&lt;/pre&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas erstaunt war ich, als ich den Artikel &#8222;Geht da raus!&#8221; von Anke Domscheit-Berg im Berliner Tagesspiegel las, von den vielen Ecken des Web 2.0, in welchen Frauen &#8222;<em>wenig vertreten oder weniger sichtbar</em>&#8221; sind als M&#228;nner und dass der Grund daf&#252;r &#8222;sexistische Anfeindungen&#8221; seien.</p>
<p>85 Prozent der Beitr&#228;ge in Wikipedia seien, von M&#228;nnern geschrieben: &#8222;<em>M&#228;nnliches Weltwissen, digital verpackt.</em>&#8221; Und L&#246;schantr&#228;ge zu Wikipediaeintr&#228;gen von Frauen stammten fast immer von M&#228;nnern. Das klingt sehr befremdlich, gerade angesichts einer &#220;berzahl an Frauen in Sozialen Netzen wie Twitter (64 Prozent) und Facebook (58 Prozent), bei deutschsprachigen Blogs ebenso wie beim Online-Gaming.</p>
<p>Kehrt frauenfeindliches, zumindest diskriminierendes Verhalten wieder verst&#228;rkt zur&#252;ck? Frauen diskriminierende Werbung wie eine <a title="Die Welt zur sexistischen Kampagne von Lufthansa" href="http://www.welt.de/vermischtes/article106646541/Lufthansa-stoppt-sexistische-Werbekampagne.html" target="_blank">Lufthansa Kampagne</a> scheinen das zu belegen. Dieser Fall belegt aber auch, dass es im Social Web sehr schnell zu Reaktionen kommt.&#160; Innerhalb weniger Stunden musste Lufhansa die Kampagne zur&#252;ckziehen. Geblieben ist ein Imageschaden und ein gest&#228;rktes Selbstbewusstsein bei allen jenen, dass man sich gegen Diskriminierung erfolgreich wehren kann.</p>
<p>Jedenfalls werde ich in n&#228;chster Zeit genauer hinsehen und das aufmerksamer verfolgen.</p>
<pre><em>Quelle: Tagesspiegel vom 13. Oktober 2012, 30</em></pre>

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		</item>
				<item>
			<title>Seltsame Bl&#252;ten einer Demokratie - &#214;sterreich</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/12/07/seltsame-blueten-einer-demokratie-oesterreich</link>
			<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 10:33:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">177@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Gestern Abend bin ich in Wien am Parlament vorbei flaniert. Dabei fiel mir auf, dass die Freitreppe und die Zug&amp;#228;nge mit Barrikaden abgesperrt und von Polizei gesichert waren. Bis auf einige wenige Touristen war aber niemand zu sehen. Eine Malteser Schwester sammelte mit einer B&amp;#252;chse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich ging auf einen Polizisten zu und fragte ihn, warum das Parlament gesichert werde. Die Antwort:&amp;#160; Im Parlament f&amp;#228;nde gerade eine Sitzung statt in welcher Gesetze beschlossen w&amp;#252;rden. Um m&amp;#246;glichen B&amp;#252;rgerprotesten vorzubeugen h&amp;#228;tte man diese Absperrungen aufgestellt und die Zug&amp;#228;nge mit Exekutivbeamten gesichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun frage ich mich, was das f&amp;#252;r ein Demokratieverst&amp;#228;ndnis ist, wenn sich die Volksvertreter bei einem zentralen Akt ihres Deputats gegen&amp;#252;ber dem eigenen Volk verschanzen m&amp;#252;ssen, oder glauben es tun zu m&amp;#252;ssen. &amp;#214;sterreich ist doch kein Bananenstaat, oder doch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal sind es so unbedeutend scheinende Ph&amp;#228;nomene, die Fehlentwicklungen aufzeigen.&lt;/p&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend bin ich in Wien am Parlament vorbei flaniert. Dabei fiel mir auf, dass die Freitreppe und die Zug&#228;nge mit Barrikaden abgesperrt und von Polizei gesichert waren. Bis auf einige wenige Touristen war aber niemand zu sehen. Eine Malteser Schwester sammelte mit einer B&#252;chse.</p>
<p>Ich ging auf einen Polizisten zu und fragte ihn, warum das Parlament gesichert werde. Die Antwort:&#160; Im Parlament f&#228;nde gerade eine Sitzung statt in welcher Gesetze beschlossen w&#252;rden. Um m&#246;glichen B&#252;rgerprotesten vorzubeugen h&#228;tte man diese Absperrungen aufgestellt und die Zug&#228;nge mit Exekutivbeamten gesichert.</p>
<p>Nun frage ich mich, was das f&#252;r ein Demokratieverst&#228;ndnis ist, wenn sich die Volksvertreter bei einem zentralen Akt ihres Deputats gegen&#252;ber dem eigenen Volk verschanzen m&#252;ssen, oder glauben es tun zu m&#252;ssen. &#214;sterreich ist doch kein Bananenstaat, oder doch?</p>
<p>Manchmal sind es so unbedeutend scheinende Ph&#228;nomene, die Fehlentwicklungen aufzeigen.</p>

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			<title>Apokalyptiker und Integrierte - Relekt&#252;re</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/06/15/apokalyptiker-und-integrierte-relektuere</link>
			<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 14:27:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">77@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&amp;#8220;Macht uns das Internet dumm?&amp;#8221; fragte der ORF in seinem Club 2 vom 5. Mai 2010. Wenige Wochen zuvor gab es im ZDF-nachtstudio eine Sendung zum &amp;#8220;Information Overkill&quot;. Dazu jede Menge Berichte und Meldungen angefangen bei seri&amp;#246;sen Zeitungen und Zeitschriften bis hin zu Boulevard Bl&amp;#228;tter, die die rasanten Entwicklungen rund um das Internet zunehmend skeptisch be&amp;#228;ugen.   Diese Diskussionen erinnern mich an eine schon viele Jahre zur&amp;#252;ckliegende Lekt&amp;#252;re: Fast 50 Jahre ist es her, dass Umberto Eco sein Buch &amp;#8220;Apokalyptiker und Integrierte&amp;#8221; in Mailand erstmals ver&amp;#246;ffentlichte - und offenbar ist dessen Essenz noch - oder wieder - aktuell.   Grund genug f&amp;#252;r eine Relekt&amp;#252;re.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;image_block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3596273676?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3596273676&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Umberto Eco: Apokalyptiker und Integrierte, 2. Aufl. Frankfurt/M: Fischer 1989&quot; src=&quot;http://www.npo-consulting.net/blogs/media/blogs/pad/ECO_AuI_Fischer.jpg&quot; alt=&quot;Umberto Eco: Apokalyptiker und Integrierte, 2. Aufl. Frankfurt: Fischer 1989&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;140&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;[&amp;#8230;]&lt;em&gt; W&amp;#228;hrend die Apolkayptiker gerade dadurch &amp;#252;berleben, dass sie Theorien &amp;#252;ber den Zerfall ausbilden, versagen sich die Integrierten weitgehend der Theoriearbeit; sie erzeugen und &amp;#252;bermitteln ihre Botschaften in unbefangener Leichtigkeit, tagt&amp;#228;glich, auf allen Ebenen. Die Apokalypse ist eine Besessenheit des &lt;code&gt;dissenters&lt;/code&gt;, des Andersdenkenden,; die Integration ist die konkrete Realt&amp;#228;t derjenigen, die nicht abweichen, &lt;code&gt;nicht&lt;/code&gt; anderer Meinung sind. &lt;/em&gt;[&amp;#8230;] &amp;#8221;  &amp;#8220;[&amp;#8230;]&lt;em&gt; dass jede Ver&amp;#228;nderung der kulturellen Werkzeuge in der Menschheitsgeschichte eine  tiefreichende Krise des &amp;#252;berkommenen oder geltenden &amp;#8220;Kulturmodells&amp;#8221; ausl&amp;#246;st. &lt;/em&gt;[&amp;#8230;] &amp;#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;[&amp;#8230;]&lt;em&gt; Kaum einmal wird ernsthaft bedacht, dass die Massenkultur von dem Augenblick an, da sie vorwiegend von Gruppen mit &amp;#246;konomischer Macht betrieben und genutzt wird, den wirtschaftlichen Mechanismen unterworfen ist, die auch die Herstellung, den Absatz und den Konsum der &amp;#252;brigen Industrieprodukte regulieren.&amp;#8221; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; [&amp;#8230;] &lt;em&gt;Und dies beweist, dass die Massenkultur ein industrielles Faktum ist und den Bedingungen industrieller T&amp;#228;tigkeit gehorcht.&lt;/em&gt; [&amp;#8230;] &amp;#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Kapitel &amp;#8220;Cahier de Dol&amp;#233;ances&amp;#8221; reihen sich 16, auch heute immer wieder ge&amp;#228;u&amp;#223;erte Bedenken und Einw&amp;#228;nde gegen &amp;#8220;Massenkultur&amp;#8221; aneinander, gefolgt gegel&amp;#228;ufigen Argumenten.   Eco weist darauf hin, dass es problematisch sei, von Massen, Massenmensch und Massenkultur zu sprechen, da die Begriffe viel zu unscharf seien. Seither ist die Begrifflichkeit zwar nicht klarer geworden, aber ihr Gebrauch hat sich weitgehend einge&quot;b&amp;#252;rgert&amp;#8221; - man denke beispielsweise nur an Peter Sloterdijks &amp;#8220;Die Verachtung der Massen. Versuch &amp;#252;ber Kulturk&amp;#228;mpfe in der modernen Gesellschaft&amp;#8221; aus dem Jahr 2000 &lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;code&gt;&lt;em&gt;Dieses Blogpost hatte ich vergessen zu ver&amp;#246;ffentlichen. Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, seit ich damit begonnen hatte (06.05.2010). Es macht wenig Sinn, es fortzusetzen. L&amp;#246;schen wollte ich es auch nicht. Daher stelle ich es als Fragment online, in der Hoffnung, dass die eine oder der andere damit etwas anfangen kann. &lt;/em&gt;&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div class=&quot;image_left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3518065971?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3518065971&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;1) Peter Sloterdijk: Die Verachtung der Massen. Versuch &amp;#252;ber Kulturk&amp;#228;mpfe in der mordernen Gesellschaft, Frankfurt/M: Suhrkamp 2000&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/71CSPD96CML._SL160_.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;1) Peter Sloterdijk: Die Verachtung der Massen. Versuch &amp;#252;ber Kulturk&amp;#228;mpfe in der modernen Gesellschaft, Frankfurt/M: Suhrkamp 2000&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3596265444?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3596265444&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img title=&quot;2) Elias Canetti: Masse und Macht, 51. Aufl., Frankfurt/M 1980&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AFMZ8VRWL._SL160_.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;2) Elias Canetti: Masse und Macht, 51. Aufl., Frankfurt/M 1980&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0674007263?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=0674007263&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img title=&quot;3) Robert Warshow: The Immediate Experience. Erw. Reprint (1. Aufl. 1954), Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2001&quot; src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C5FEVAC0L._SL160_.jpg&quot; alt=&quot;3) Robert Warshow: The Immediate Experience. Erw. Reprint (1. Aufl. 1954), Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2001&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;sub&gt;[EY-SM-10-01]&lt;/sub&gt;&lt;/p&gt;

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            title : &#039;Apokalyptiker und Integrierte - Relekt&amp;#252;re&#039;,
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Macht uns das Internet dumm?&#8221; fragte der ORF in seinem Club 2 vom 5. Mai 2010. Wenige Wochen zuvor gab es im ZDF-nachtstudio eine Sendung zum &#8220;Information Overkill". Dazu jede Menge Berichte und Meldungen angefangen bei seri&#246;sen Zeitungen und Zeitschriften bis hin zu Boulevard Bl&#228;tter, die die rasanten Entwicklungen rund um das Internet zunehmend skeptisch be&#228;ugen.   Diese Diskussionen erinnern mich an eine schon viele Jahre zur&#252;ckliegende Lekt&#252;re: Fast 50 Jahre ist es her, dass Umberto Eco sein Buch &#8220;Apokalyptiker und Integrierte&#8221; in Mailand erstmals ver&#246;ffentlichte - und offenbar ist dessen Essenz noch - oder wieder - aktuell.   Grund genug f&#252;r eine Relekt&#252;re.</p>
<div class="image_block"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596273676?ie=UTF8&amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596273676" target="_blank"><img title="Umberto Eco: Apokalyptiker und Integrierte, 2. Aufl. Frankfurt/M: Fischer 1989" src="http://www.npo-consulting.net/blogs/media/blogs/pad/ECO_AuI_Fischer.jpg" alt="Umberto Eco: Apokalyptiker und Integrierte, 2. Aufl. Frankfurt: Fischer 1989" width="90" height="140" align="left" /></a></div>
<p>&#8220;[&#8230;]<em> W&#228;hrend die Apolkayptiker gerade dadurch &#252;berleben, dass sie Theorien &#252;ber den Zerfall ausbilden, versagen sich die Integrierten weitgehend der Theoriearbeit; sie erzeugen und &#252;bermitteln ihre Botschaften in unbefangener Leichtigkeit, tagt&#228;glich, auf allen Ebenen. Die Apokalypse ist eine Besessenheit des <code>dissenters</code>, des Andersdenkenden,; die Integration ist die konkrete Realt&#228;t derjenigen, die nicht abweichen, <code>nicht</code> anderer Meinung sind. </em>[&#8230;] &#8221;  &#8220;[&#8230;]<em> dass jede Ver&#228;nderung der kulturellen Werkzeuge in der Menschheitsgeschichte eine  tiefreichende Krise des &#252;berkommenen oder geltenden &#8220;Kulturmodells&#8221; ausl&#246;st. </em>[&#8230;] &#8220;</p>
<p>&#8220;[&#8230;]<em> Kaum einmal wird ernsthaft bedacht, dass die Massenkultur von dem Augenblick an, da sie vorwiegend von Gruppen mit &#246;konomischer Macht betrieben und genutzt wird, den wirtschaftlichen Mechanismen unterworfen ist, die auch die Herstellung, den Absatz und den Konsum der &#252;brigen Industrieprodukte regulieren.&#8221; </em></p>
<p><em></em> [&#8230;] <em>Und dies beweist, dass die Massenkultur ein industrielles Faktum ist und den Bedingungen industrieller T&#228;tigkeit gehorcht.</em> [&#8230;] &#8220;</p>
<p>Im Kapitel &#8220;Cahier de Dol&#233;ances&#8221; reihen sich 16, auch heute immer wieder ge&#228;u&#223;erte Bedenken und Einw&#228;nde gegen &#8220;Massenkultur&#8221; aneinander, gefolgt gegel&#228;ufigen Argumenten.   Eco weist darauf hin, dass es problematisch sei, von Massen, Massenmensch und Massenkultur zu sprechen, da die Begriffe viel zu unscharf seien. Seither ist die Begrifflichkeit zwar nicht klarer geworden, aber ihr Gebrauch hat sich weitgehend einge"b&#252;rgert&#8221; - man denke beispielsweise nur an Peter Sloterdijks &#8220;Die Verachtung der Massen. Versuch &#252;ber Kulturk&#228;mpfe in der modernen Gesellschaft&#8221; aus dem Jahr 2000 <sup>1)</sup>.</p>
<hr />
<p><code><em>Dieses Blogpost hatte ich vergessen zu ver&#246;ffentlichen. Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, seit ich damit begonnen hatte (06.05.2010). Es macht wenig Sinn, es fortzusetzen. L&#246;schen wollte ich es auch nicht. Daher stelle ich es als Fragment online, in der Hoffnung, dass die eine oder der andere damit etwas anfangen kann. </em></code></p>
<hr />
<div class="image_left"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518065971?ie=UTF8&amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518065971" target="_blank" title="1) Peter Sloterdijk: Die Verachtung der Massen. Versuch &#252;ber Kulturk&#228;mpfe in der mordernen Gesellschaft, Frankfurt/M: Suhrkamp 2000"> <img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/71CSPD96CML._SL160_.gif" border="0" alt="1) Peter Sloterdijk: Die Verachtung der Massen. Versuch &#252;ber Kulturk&#228;mpfe in der modernen Gesellschaft, Frankfurt/M: Suhrkamp 2000" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596265444?ie=UTF8&amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596265444" target="_blank"><img title="2) Elias Canetti: Masse und Macht, 51. Aufl., Frankfurt/M 1980" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41AFMZ8VRWL._SL160_.jpg" border="0" alt="2) Elias Canetti: Masse und Macht, 51. Aufl., Frankfurt/M 1980" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0674007263?ie=UTF8&amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0674007263" target="_blank"><img title="3) Robert Warshow: The Immediate Experience. Erw. Reprint (1. Aufl. 1954), Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2001" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51C5FEVAC0L._SL160_.jpg" alt="3) Robert Warshow: The Immediate Experience. Erw. Reprint (1. Aufl. 1954), Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2001" /></a></div>
<p><sub>[EY-SM-10-01]</sub></p>

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            title : 'Apokalyptiker und Integrierte - Relekt&#252;re',
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<div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/06/15/apokalyptiker-und-integrierte-relektuere">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Vertrauensverlust und Transparenzforderung - Folgen einer Multioptions- und Meinungsgesellschaft?</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/05/10/transparenz-und-multi-optionsgesellschaft</link>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:27:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">166@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Der Erfolg der Piratenpartei l&amp;#228;sst sich auch darauf zur&amp;#252;ckf&amp;#252;hren, dass sie eine Options- und Meinungspartei in unserer postideologischen postpolitischen Options- und Meinungsgesellschaft ist. Mit dem Programm wie Liquid Democracy passt sie sich dem Zwang zur Optionsmaximierung an.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8222;Wo Transparenz herrscht, ist also kein Raum f&amp;#252;r das Vertrauen vorhanden. Statt &amp;#8222;Transparenz schafft Vertrauen&amp;#8221; sollte es eigentlich hei&amp;#223;en: &amp;#8222;Transparenz schafft Vertrauen ab&amp;#8222;.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;small&gt;Byung-Chul Han, &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/diskussionskultur-im-internet-im-reich-der-namenlos-nackten/6569178.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Im Reich der namenlos Nackten&lt;/a&gt;. In: Der Tagesspiegel, Nr. 21 318 vom 29. April 2012, 7; vgl. dazu auch das soben erschienen Buch: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/388221595X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=388221595X&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Transparenzgesellschaft&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwnpoconsult-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=388221595X&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

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            title : &#039;Vertrauensverlust und Transparenzforderung - Folgen einer Multioptions- und Meinungsgesellschaft?&#039;,
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8222;Der Erfolg der Piratenpartei l&#228;sst sich auch darauf zur&#252;ckf&#252;hren, dass sie eine Options- und Meinungspartei in unserer postideologischen postpolitischen Options- und Meinungsgesellschaft ist. Mit dem Programm wie Liquid Democracy passt sie sich dem Zwang zur Optionsmaximierung an.&#8221;</p>

<p>&#8230;</p>

<p>&#8222;Wo Transparenz herrscht, ist also kein Raum f&#252;r das Vertrauen vorhanden. Statt &#8222;Transparenz schafft Vertrauen&#8221; sollte es eigentlich hei&#223;en: &#8222;Transparenz schafft Vertrauen ab&#8222;.&#8221;</p>

<p><small>Byung-Chul Han, <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/diskussionskultur-im-internet-im-reich-der-namenlos-nackten/6569178.html" target="_blank">Im Reich der namenlos Nackten</a>. In: Der Tagesspiegel, Nr. 21 318 vom 29. April 2012, 7; vgl. dazu auch das soben erschienen Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/388221595X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=wwwnpoconsult-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=388221595X" target="_blank">Transparenzgesellschaft</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwnpoconsult-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=388221595X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</small></p></blockquote>

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            title : 'Vertrauensverlust und Transparenzforderung - Folgen einer Multioptions- und Meinungsgesellschaft?',
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<div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/05/10/transparenz-und-multi-optionsgesellschaft">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Wenn Zeitunglesen wieder zum Vergn&#252;gen wird</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/02/15/wenn-zeitunglesen-wieder-zum-vergnuegen</link>
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:02:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="alt">Gedankensplitter</category>
<category domain="main">Lesestoff</category>			<guid isPermaLink="false">162@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Seit einiger Zeit lese die Neue Z&amp;#252;rcher Zeitung, internationale Ausgabe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;#220;ber zwanzig Jahre habe ich mich durch den &amp;#246;sterreichischen Bl&amp;#228;tterwald an Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften gelesen. Zuletzt habe ich mein Abo des Standard gek&amp;#252;ndigt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Seither freue ich mich auf jede Ausgabe der NZZ. Ein wirkliches Lesevergn&amp;#252;gen. Nicht nur inhaltlich anspruchsvoll, mit gut recherchierten Analysen, pointierten und niveauvollen Kommentaren zu Wirtschaft und Politik beeindruckt mich die NZZ, auch das Feuilleton ist anregend und gro&amp;#223;z&amp;#252;gig in der Weite, die die Redaktion im Blick hat. Am vergangenen Samstag z.B. folgte auf eine ganze Seite Gespr&amp;#228;ch mit der in New York lebenden Jennifer Egans und der Besprechung Ihres u.a. mit den renommiert Pulitzer-Preis ausgezeichneten Romans &amp;#8220;Der gr&amp;#246;ssere Teil der Welt&amp;#8221; eine ganze Seite &amp;#252;ber Siegfried Kraukauer, einen Weggef&amp;#228;hrten und engen Freund von Theodor W. Adorno. Der Kultursoziologie wird als Feuilletonist und Zeitdiagnostiker vorgestellt. Ein Beitrag &amp;#252;ber Wilhelm Dilthey anl&amp;#228;sslich der Herausgabe des ersten Bandes seines Briefwechsels; &amp;#8220;Der Geist und die Geisteswissenschaft&amp;#8221; schlie&amp;#223;t sich an. Dann kommt einer &amp;#252;ber &amp;#8220;Kreolischer Klassizismus&amp;#8221; - eine Auseinandersetzung mit der von der Antike gepr&amp;#228;gten Kolonialarchitketur Kubas und das im 19 Jahrhundert erwachte Selbstbewusstsein und schlie&amp;#223;lich  lese ich noch &amp;#8220;Brechts Selbsterfindung als &amp;#8216;Berthold&amp;#8217;&quot;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;#220;ber Doppelseiten hinweg keine Werbung.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Lesen wird zum Vergn&amp;#252;gen und es verlangt wieder Aufmerksamkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob ich in den NZZ ausreichend Informationen zu &amp;#214;sterreich finde?&lt;br /&gt;
Die internationale Ausgabe der NZZ analysiert aufmerksam, was rund um die Schweiz passiert. Und das treffsicher. Auf fast einer halben Seite beispielsweise wurde &amp;#252;ber das vorgelegte Sparpaket in &amp;#214;sterreich geschrieben. Pointiert und treffsicher, wie der letzte Absatz eines Kommentars von Matth&amp;#228;us Kattinger zeigt: &amp;#8222;&lt;em&gt;Das Schlimme an diesem nur in absoluten Zahlen &amp;#8222;gr&amp;#246;ssten Sparpaket der Zweiten Republik&amp;#8221; ist, dass die Regierung in den n&amp;#228;chsten Jahren alle Forderungen nach Systemreformen von sich weisen wird, weil sie glaubt, gerade &amp;#220;bermenschliches geleistet zu haben.&lt;/em&gt;&amp;#8221;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Was braucht es dazu noch mehr Worte.&lt;/p&gt;

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            title : &#039;Wenn Zeitunglesen wieder zum Vergn&amp;#252;gen wird&#039;,
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit lese die Neue Z&#252;rcher Zeitung, internationale Ausgabe.</p> <p>&#220;ber zwanzig Jahre habe ich mich durch den &#246;sterreichischen Bl&#228;tterwald an Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften gelesen. Zuletzt habe ich mein Abo des Standard gek&#252;ndigt.</p> <p>Seither freue ich mich auf jede Ausgabe der NZZ. Ein wirkliches Lesevergn&#252;gen. Nicht nur inhaltlich anspruchsvoll, mit gut recherchierten Analysen, pointierten und niveauvollen Kommentaren zu Wirtschaft und Politik beeindruckt mich die NZZ, auch das Feuilleton ist anregend und gro&#223;z&#252;gig in der Weite, die die Redaktion im Blick hat. Am vergangenen Samstag z.B. folgte auf eine ganze Seite Gespr&#228;ch mit der in New York lebenden Jennifer Egans und der Besprechung Ihres u.a. mit den renommiert Pulitzer-Preis ausgezeichneten Romans &#8220;Der gr&#246;ssere Teil der Welt&#8221; eine ganze Seite &#252;ber Siegfried Kraukauer, einen Weggef&#228;hrten und engen Freund von Theodor W. Adorno. Der Kultursoziologie wird als Feuilletonist und Zeitdiagnostiker vorgestellt. Ein Beitrag &#252;ber Wilhelm Dilthey anl&#228;sslich der Herausgabe des ersten Bandes seines Briefwechsels; &#8220;Der Geist und die Geisteswissenschaft&#8221; schlie&#223;t sich an. Dann kommt einer &#252;ber &#8220;Kreolischer Klassizismus&#8221; - eine Auseinandersetzung mit der von der Antike gepr&#228;gten Kolonialarchitketur Kubas und das im 19 Jahrhundert erwachte Selbstbewusstsein und schlie&#223;lich  lese ich noch &#8220;Brechts Selbsterfindung als &#8216;Berthold&#8217;".</p> 
<p>&#220;ber Doppelseiten hinweg keine Werbung.</p> 
<p>Lesen wird zum Vergn&#252;gen und es verlangt wieder Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ob ich in den NZZ ausreichend Informationen zu &#214;sterreich finde?<br />
Die internationale Ausgabe der NZZ analysiert aufmerksam, was rund um die Schweiz passiert. Und das treffsicher. Auf fast einer halben Seite beispielsweise wurde &#252;ber das vorgelegte Sparpaket in &#214;sterreich geschrieben. Pointiert und treffsicher, wie der letzte Absatz eines Kommentars von Matth&#228;us Kattinger zeigt: &#8222;<em>Das Schlimme an diesem nur in absoluten Zahlen &#8222;gr&#246;ssten Sparpaket der Zweiten Republik&#8221; ist, dass die Regierung in den n&#228;chsten Jahren alle Forderungen nach Systemreformen von sich weisen wird, weil sie glaubt, gerade &#220;bermenschliches geleistet zu haben.</em>&#8221;</p><p> Was braucht es dazu noch mehr Worte.</p>

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            title : 'Wenn Zeitunglesen wieder zum Vergn&#252;gen wird',
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				<item>
			<title>&#214;konomie als gesellschaftliche Leitwissenschaft?</title>
			<link>http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/01/20/oekonomie-als-leitwissenschaft</link>
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:41:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Conrad Lienhardt</dc:creator>
			<category domain="main">Gedankensplitter</category>			<guid isPermaLink="false">154@http://www.npo-consulting.net/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Wie ist der Aufstieg der &amp;#214;konomie zu einer gesellschaftlichen Leitwissenschaft historisch zu erkl&amp;#228;ren? Das fragt Daniel Speich Chass&amp;#233;, Historiker an der Universit&amp;#228;t Luzern mit Spezialgebiet makrokonomisches Wissen und internationale Organisation.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#8220;Die Vorstellung, man habe zu immer realit&amp;#228;tsn&amp;#228;heren Modellen des Wandels gefunden und immer wahreres Wissen hervorgebracht, greift sicher zu kurz. Zu wenige der zahlreichen Wirtschaftsprognosen der vergangenen Jahrzehnte haben sich als zutreffend erwiesen. Der Aufstieg der &amp;#214;konomie verdankte sich vielmehr einem Wandel im politischen System, das die Verantwortung f&amp;#252;r Entscheidungen vermehrt an Experten delegierte. In der gegenw&amp;#228;rtigen Krise muss das Verh&amp;#228;ltnis der Politik zu den Wirtschaftswissenschaften neu diskutiert werden. Denn der wirtschaftliche Wandel folgt keiner Mechanik, sondern ist ein zukunftsorientierter, historischer Prozess.&amp;#8221;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Daniel Speich Chass&amp;#233;. Die Geburt des &amp;#214;konomismus aus der Krise der dreissiger Jahre. In: NZZ, 18(2012) vom 18. Januar, 19&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist der Aufstieg der &#214;konomie zu einer gesellschaftlichen Leitwissenschaft historisch zu erkl&#228;ren? Das fragt Daniel Speich Chass&#233;, Historiker an der Universit&#228;t Luzern mit Spezialgebiet makrokonomisches Wissen und internationale Organisation.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Vorstellung, man habe zu immer realit&#228;tsn&#228;heren Modellen des Wandels gefunden und immer wahreres Wissen hervorgebracht, greift sicher zu kurz. Zu wenige der zahlreichen Wirtschaftsprognosen der vergangenen Jahrzehnte haben sich als zutreffend erwiesen. Der Aufstieg der &#214;konomie verdankte sich vielmehr einem Wandel im politischen System, das die Verantwortung f&#252;r Entscheidungen vermehrt an Experten delegierte. In der gegenw&#228;rtigen Krise muss das Verh&#228;ltnis der Politik zu den Wirtschaftswissenschaften neu diskutiert werden. Denn der wirtschaftliche Wandel folgt keiner Mechanik, sondern ist ein zukunftsorientierter, historischer Prozess.&#8221;</em></p><p><small>Daniel Speich Chass&#233;. Die Geburt des &#214;konomismus aus der Krise der dreissiger Jahre. In: NZZ, 18(2012) vom 18. Januar, 19</small></p></blockquote>

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<div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.npo-consulting.net/blogs/pad.php/2012/01/20/oekonomie-als-leitwissenschaft">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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