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Auf der Suche nach einer nicht-utopischen Gesellschaftsform

Permalink 18.01.09 20:04, von Conrad Lienhardt, Kategorien: Gedankensplitter , Schlagworte: , , ,

"Les utopies apparaissent comme bien plus réalisables qu'on ne le croyait autrefois. Et nous nous trouvons actuellement devant une question bien autrement angoissante: Comment éviter leur réalisation définitive? ... Les utopies sont réalisables.
La vie marche vers les utopies. Et peut-être un siècle nouveu commence-t-il, un siècle où les intellectuels et la classe cultivée réveront aux moyens dèviter les utopies et de retourner à une sociètè non utopique, moins 'parfaite' et plus libre." (Nicolas Berdiaeff)

Dies Zitat stellte Aldous Huxley seinem "Brave New World" voran.

Ich entdeckte das Zitat wieder, als ich sein Buch, das ich wohl vor über dreißig Jahren erstmals las, zufällig wieder in die Hand nahm.

Nun frage ich mich, ob in unserer Gesellschaft Utopien nicht überhaupt vom Fortschrittsglauben abgelöst wurden und wie weit unser Fortschrittsglaube noch von Utopien getragen wird. Gibt es überhaupt einen utopischen Gesellschaftsentwurf, der unsere Gesellschaft bewegt, eine Vision?

Ich tue mich etwas schwer diese Utopien (und ich meine nicht Ideologien) auszumachen. Was ich dabei allerdings nicht glaube ist, dies als ein Indiz dafür zu nehmen, dass wir auf dem Weg zu einer nicht-utopischen Gesellschaftsform sind, die weniger vollkommen, aber freier im Sinne von Huxley wäre.

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