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Apple - 100 Milliarden USD Liquidität - Ausbeutung lohnt
Mit einer Marktkapitalisierung von 428 Mrd USD hat Apple Exxon Mobil (413 Mrd USD) überholt und ist damit derzeit der wertvollste Konzern der Welt. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in ihrer Ausgabe vom 27. Februar 2012. „Manchmal nimmt der Erfolg Dimensionen an, die nur noch schwer fassbar sind” meint Christiane Hanna Henkel, die Autorin des Beitrags. Der Quartalsgewinn von Apple ist der „zweithöchste, den je ein kotiertes Unternehmen erwirtschaftet hat.” Rund 100 Mrd. USD hat Apple an liquiden Mitteln in der Kasse.
Angesichts dieser Erfolgsmeldungen frage ich mich, warum Apple sich nicht deutlich mehr soziales Engagement leisten will. Ein Konzern der seine Gewinnspannen u.a. dadurch erzielt, dass ArbeiterInnen seiner Zulieferer ausgebeutet werden.
Kürzlich hat die New York Times („In China, Human Costs Are Built Into an iPad”, 25.01.2012) ausführlich über die Missstände bei chinesischen Zulieferbetrieben von Apple berichtet. Im Beitrag wird ein ehemaligen Foxconn Manager zitiert: „Apple never cared about anything other than increasing product quality and decreasing production cost […] Workers’ welfare has nothing to do with their interests”.
Bereits im Herbst 2011 hat DIE ZEIT (05.10.2011) darauf hingewiesen, dass Apple offenbar die Kritik an diesen Zuständen ignoriert.
Frontal21, ein ZDF Sendeformat im Bereich investigativem Journalismus, strahlte diesen Beitrag aus:
Ich besitze mittlerweile keine Apple Produkte mehr und werde solange Apple diese Politik nicht ändert auch keines mehr besitzen. Letztlich stellt sich auch für Konsumenten die Frage: Wie hältst Du’s mit Ethik?


