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Meine Erfahrungen mit Books on Demand (www.bod.de)

  01.04.10 08:30, von Conrad Lienhardt, Kategorien: Medien , Schlagworte: amazon, bod, book on demand, ebook, praxistest, print ausgabe

Link: http://www.npo-consulting.net/blogs/notepad.php/2011/11/08/books-on-demand-eine-nachbetrachtung

Über meine Entscheidung für “Book on Demand als geniale Alternative zu eBook und Print” habe ich zuletzt geschrieben. Mittlerweile kann ich über meine ersten Erfahrungen berichten.

Bei BoD überzeugen Produktionsabwicklung und Produkt, der Vertrieb ist allerdings unbefriedigend.

Nach einigen Recherchen zu Verlagen, die Book on Demand anbieten, hatte ich mich für BoD (www.bod.de) entschieden. Als “europäischer Markt- und Technologieführer in der digitalen Buchpublikation” empfiehlt sich BoD selbst. Angefangen bei “Bod Classik” zum Preis von 39 EUR über “BoD Comfort” zu 399 EUR, “BoD Profi” zu 849 EUR, “BoD Individual” zu 1.299 EUR bis hin zu “BoD Premium” zu 1.999 EUR reicht die Angebotspalette. Dazu gibt es mit “BoD Fun” noch ein kostenloses Paket, das in diesem Zusammenhang vernachlässigt werden kann.

Die Leistungen sind entsprechend gestaffelt. Liefern Sie ein PDF als druckfertige Vorlage und haben Sie sich um die Gestaltung des Umschlags selbst gekümmert, dann erhalten Sie mit “BoD Classik” eine ISBN Nummer und wissen, dass Ihr Buch im gesamten deutschen Buchhandel erhältlich sein wird. Darüber hinaus wird das Buch bei Amazon, Libri, Thalia und bis zu weiteren 1000 Online Buchshops gelistet. Für Leute, die Erfahrung beim Publizieren und bei der Produktion von Büchern haben, wäre das das optimale Angebot.

Je nachdem, wie viel Unterstützung Sie benötigen, sei es nun durch einen Autorenberater, bei der Gestaltung von Buchkern und Umschlag, “einer individuellen Buchkonzeption, stilistisch-dramaturgischer Bearbeitung durch das Lektorat und einem Werbetext” usf. - Sie werden dafür eine entsprechende Preiskategorie finden.

Da ich selbst seit Mitte der 80er Jahre immer wieder an der Veröffentlichung und Produktion von Büchern mitgewirkt und publiziert habe (siehe u.a. DNB), entschied ich mich für das Paket “BoD Classik". Den Umschlag ließ ich von kest. strategie, kommunikation, design gestalten, einer Agentur, deren Arbeit ich sehr schätze.

Die Anmeldung bei BoD ist unkompliziert. Es bedarf nur dreier Klicks und Sie können Ihr Buch kalkulieren lassen. Dabei Treffen sie zunächst eine Auswahl bezüglich des Formates, zwischen Paperback und Hardcover sowie weiterer zusätzliche Ausstattungen, wie beispielsweise Schutzumschlag. Das Papier wird in weiß, cremweiß oder fotobrillant Qualität zu 90g/m² angeboten. Sie geben Titel, Untertitel und Autoren an, wie viele Seiten das Buch umfassen wird und wieviele Seiten davon farbig sein sollen. Haben Sie das ausgefüllt, wird der Mindestpreis angezeigt, zu dem Sie das Buch anbieten müssen, um sämtliche Fremdkosten abdecken zu können. Sie legen den Buchhandelspreis jedoch selbst fest und bestimmen damit die Gewinnspanne.

Nachdem Buchkern und Umschlag geladen sind werden noch Daten und Infos zur Abwicklung es Geschäfts erhoben, der Klapptest eingegeben und das Buch bestellt.

Bei mir hat es ein, zwei Tage gedauert, bis mir mitgeteilt wurde, dass das Buch für den Druck bereit steht. Kurze Zeit später war es bereits auf Amazon gelistet, wie auch auf Thalia und Libri.

Nun wollte ich einen Testkauf durchführen. Am 19. März habe ich direkt beim Verlag BoD Bücher bestellt und am selben Tag bei Amazon. Während die Lieferung direkt beim Verlag nach einer Woche eintraf, zeigten sich sehr schnell große Schwächen beim Vertrieb durch Amazon. Was nützt es, wenn ein Buch bei den relevanten Online Buchshops gelistet ist, aber kein vertretbarer Liefertermin genannt werden kann. Amazon bestätigte mir wie üblich die Bestellung und versicherte mir, dass man mich umgehend informieren wolle, sobald ein Liefertermin fest stünde. Das geschah auch tags darauf. Als voraussichtlicher Lieferzeitraum wurde 26. März bis 1. April 2010 mitgeteilt. Anstelle des Buches bekam ich von Amazon am 30. März jedoch eine Mitteilung, dass noch immer versucht werde, den Artikel beim Verlag zu besorgen, man nun nicht sagen, könne, wie lange es noch dauern wird. Noch am selben Tag scheint Amazon das geklärt zu haben. Die Lieferung wird für 7. oder 8. April angekündigt. Sofern dieses Lieferdatum halten sollte, hätte das Buch von der Bestellung bis zur Lieferung drei Wochen gebraucht. Das ist ein Zeitraum, bei welchem viele Käufer das Kaufinteresse verlieren könnten. Wer will heute noch drei Wochen auf ein Buch warten?

Zugleich hat Amazon aufgrund der mangelhaften Logistik zwischen Verlag und Amazon im Shop den Lieferzeitraum von “4-7 Tage” auf “derzeit nicht auf Lager” umgestellt. Das schreckt weitere Käufer ab.

Coporate Twitter. Ein Praxisbuch für Twitter. - Amazon

Mittlerweile wurde der Lieferzeitraum wieder auf 4-7 Tage gesetzt. (Aktualisierung vom 07.04.10)

Coporate Twitter. Ein Praxisbuch für Twitter. - Amazon

Bei Thalia und Libri dürfte sich die Lieferproblematik nicht anders darstellen. Nun könnte man sagen, dass das Buch aber im gesamten deutschen Buchhandel erhältlich sei. Das mag zwar stimmen, aber ein Vertrieb über den Buchhandel ist nicht wirklich zu erwarten. Zum einen gibt es auch dort Wartezeiten, wenngleich deutlich geringere als bei Amazon und Co, zum anderen ist der “normale” Buchhandel an Bestellungen, die Aufwand verursachen und den Käufer zur Vorkasse zwingen nicht wirklich interessiert.

Es bliebe als einzig (zeitlich) vertretbarer Lieferweg die Bestellung direkt bei BoD. Hier reduziert sich die Lieferung zwar auf eine knappe Woche. Aber wer kennt den Online Shop von Bod und wer will noch zusätzlich Porto bezahlen? Nicht gerade attraktiv.

Mag sein, dass BoD diesen Vertriebsweg favorisiert und womöglich sind die Liefertermine für Zwischenhändler deshalb so unattraktiv. Jedenfalls reduziert dies gerade bei Büchern wie meinem, die schnell auf den Markt, schnell und unkompliziert geliefert werden müssten, die Verlagsleistung enorm. Was bei Belletristik, Poesie und Lyrik angehen mag, ist in bestimmten Segmenten des Fachbuches nicht vertretbar.

Zusammenfassend lässt sich jetzt schon sagen: So überzeugend die Produktion und das Produkt sind, der Vertrieb ist wenig befriedigend bis ungenügend.

NS: Mittlerweile hat sich bei Amazon einiges getan. Womöglich, weil sich der Titel ganz gut verkauft. Das Buch liegt nun auf Lager.

Coporate Twitter. Ein Praxisbuch für Twitter. - Amazon

Bei Libri.de wird binnen 7 Tagen versandkostenfrei geliefert und bei Thalia.de ebenfalls versandkostenfrei innerhalb dessehlben Zeitraums. (Hier glaube ich den angegebenen 3-5 Werktagen nicht, nehme aber an, dass sie es wie Libri.de innerhalb von 7 Tagen schaffen werden.

 

Aktualisierung vom April 2014

Das Buch ist mittlerweile seit gut zwei Jahren überholt. Ich hatte mich darum bemüht, es als “vergriffen” vom Markt zu nehmen. Vergeblich. Es ist immer noch bei Amazon, Libri etc. erhältlich, mittlerweile sogar als eBook. BoD verwies mich darauf, dass ich frühestens mit März 2014 den Vertrag kündigen könne und bis dahin werde das Buch als lieferbar geführt. Da half selbst mein Angebot nichts, die Gebühr für die Bereitstellung der Druckdaten für dieses Jahr auch ohne Bereitstelltung zu bezahlen.

Neue Verträge haben andere Laufzeiten. Aber für die alten Verträge ist die Laufzeit wirklich problematisch, vor allem, wenn ich als Autor das Buch nicht während dieser Zeit vom Markt nehmen kann.

14 Kommentare

Kommentar von: Maria Gebauer [Besucher]
Maria Gebauer

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Immerhin schreibt man ein Buch, damit es gelesen wird. Wenn Lesern der Kauf erschwert wird, dann ist das kontraproduktiv. Und unzweifelhaft - Amazon ist ein ganz zentraler Vertriebskanal.

Vielleicht veröffentlichen Sie mit einem gewissen zeitlichen Abstand einzelne Kapitel Ihres Buches als eBook, wie das z.B. Torsten Schwarz macht.

01.04.10 @ 14:36
Kommentar von: julian [Besucher]
julian

So einfach kann man sich das nicht machen.
Überseht die Preispolitik von Amazon nicht. Hier werden Händler gerade deswegen weil Amazon ein - wie vorhin so schön formuliert wurde - zentraler Vertriebskanal ist, geknebelt.
Ich wäre mir daher nicht so sicher, ob die Probleme mit der Lieferzeit bei Thalia oder Libri ähnlich lange sind wie bei Amazon. Da solltest Du auch mal einen “Praxistest” machen.

Amazon fordert Preisparität: Onlinemarktplatz erzwingt niedrige Preise - internetworld.de http://bit.ly/c3HuO0

01.04.10 @ 15:04
Kommentar von: Mike [Besucher]
Mike

Hm - erwartest du ersthaft, das Amazon sich jedes dahingeklatschte PrintOnDemand-Werk auf lager nimmt?
Nicht wirklich…

Hat das Buch dann nach einiger Zeit einige Bestellungen erhalten, die Qualität also durch die Käufer bestätigt, dann liegt es bei Amazon am Lager - as easy as.
Daher: Erstbestellungen als Autor nicht über BoD, sondern über Amazon; dauert etwas, lohnt sich aber aufgrund des Status-Updates bei Amazon :-)

Interessant nebenbei, dass dein Werk noch nicht wirklich lieferbar war, aber die Screenshots schon eine 5-Sterne-Rezension zeigen…

04.01.11 @ 08:12
Kommentar von: b2e_conrad [Mitglied]  

@Mike . nun ja; vielleicht fehlen Dir da einige Infos zur Geschäftspolitik von Amazon. Amazon hat ein sehr ausgetüfteltes Erlösmodell, das den Verlegern, bzw. Herstellern eine Palette von kostenpflichtigen Möglichkeiten anbietet. Dazu zählt i.d.R. auch das auf Lager nehmen z.B. einer Erstauflage. BoD hatte anfangs dafür ein eigenes kostenpflichtiges Offert für Autoren, die Ihr Buch entsprechend platzieren wollten.

Ist das Buch angelaufen und verkauft es sich gut - wie das bei Corporate Twitter der Fall ist - dann ordert Amazon - in meinem Fall in 10er Tranchen - die Bücher beim Verlag und legt sie auf Lager.

Ein Tipp zum “Nebenbei": Schicke das pdf des Buches vorab Leuten zur kritischen Durchsicht. Arbeite die Kommentare ein und teile Ihnen dann mit, sobald das Buch erschienen ist. Schicke ein Exemplar direkt von BoD an mögliche Rezensenten und bitte sie auch um eine Rezension auf Amazon. So hast Du gute Chancen, dass bereits kurz nach Erscheinen Rezensionen vorliegen. Schließlich kommt es doch darauf an, dass das Produkt, sobald es gelistet ist, einen guten Start hat. Darum muss sich bei BoD schon der Autor kümmern - so nicht ein entsprechendes Marketing-Paket geordert wurde. Übrigens arbeiten Verlage ebenso. (Das ist zumindest meine Erfahrung bei 9 Publikationen, tlw. mit renommierten Verlagen wie Hatje Cantz und Schnell & Steiner. Corporate Twitter auf BoD war nicht mein erstes Buch (vgl. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek) ;-), aber mein erster Versuch mit Print on Demand.

04.01.11 @ 10:19
Kommentar von: Dinah [Besucher]  
Dinah

Hallo,
Ich habe gerade diesen sehr interessanten Artikel gelesen -ich selbst stehe gerade relativ kurz vor der Veröffentlichung meines erstes Buches.
Momentan ist das Skript fertig, alles andere muss aber noch erledigt werden.
Wie sehen Ihre aktuellen Erfahrungen betreffs Ihres Artikels heute (Stand November 2012) aus?
Gibt es neue Erkentnisse, die mir weiter helfen könnten?

Zur Zeit liegen mir Angebote durch Personen in meinem Umfeld vor, dir mir gegen Beteiligung weiter helfen wollen, aber ich bin mir sehr unsicher…

Grüße
Dinah

06.11.12 @ 19:22
Kommentar von: b2e_conrad [Mitglied]  

Seitdem sich der Vertrieb meines Buches “eingespielt” hatte verläuft der Verkauf unproblematisch.
BoD ist, wie vergleichbare Print on Demand Angebote, insbesondere bei zu erwartend überschaubaren Verkaufszahlen oder relativ hoher Halbwertszeit der Aktualität ideal. Alternativ oder ergänzend dazu sehe ich ebooks.

Wenn Ihr Buch hohe Verkaufszahlen verspricht würde ich dennoch den Kontakt zu “klassischen” großen Verlagen empfehlen, da bei einer entsprechend hohen Auflage, insb. bei einer Folgeauflage die Fixkosten je Ausgabe deutlich niedriger ausfallen.

06.11.12 @ 21:55
Kommentar von: Dinah [Besucher]
Dinah

Vielen Dank für Ihre schnelle und hilfreiche Antwort.
Von der Halbwertszeit her ist die Thematik sehr umproblematisch, da es sich um keinen kurzfristigen “Trend” handelt und weder besonderes altersspezifisch, noch auf eine einzige Zielgruppe ausgerichtet ist.

Eine schwierige Frage für mich ist, wie große, klassiche Verlage auf einen “Nobody” wie mich reagieren würden.
Sollte ich mich trotzdem schon um diesen Weg bemühen oder sollte ich doch für das erste Buch auf BoD setzen (ich schreibe bereits an mehreren Büchern) und mich später mit neuen Projekten an klassische Verlage wenden?

Ich erfahre zwar viel Zuspruch von jedem, den ich Auszüge aus dem Manuskript zeige, aber es ist kein Vollprofi darunter.

Was kann ich tun?

Beste Grüße
Dinah

07.11.12 @ 20:01
Kommentar von: b2e_conrad [Mitglied]  

Da ich Ihr Werk nicht kenne, kann ich gewissermaßen nur ins Blaue sprechen. Und bin ich kein Literaturagent, auch wenn ich einige Erfahrungen mit Verlagen haben.

Es ist sicherlich kein einfacher Weg Manuskripte an Verlage zu schicken. Von vielen bekommt man nicht einmal eine Absage; andere räumen ein, dass eine Antwort mehrere Wochen dauern kann. Es ist sicherlich mühsam.
Dennoch, wenn Sie von Ihrer Arbeit überzeugt sind, würde ich es versuchen, auch wenn Sie es bei mehreren Dutzend Verlagen probieren müssten.

Was ich allerdings nicht täte ist, für die Aufnahme in das Verlagsprogramm die Kosten zu übernehmen. Da gibt es viele Verlage, die sich ihr Risiko durch den Autor/die Autorin mehr oder weniger abnehmen lassen. Manche verdienen dabei bereits, ohne dass auch nur ein einziges Buch verkauft wäre. Von diesen Verlagen spreche ich nicht.
Es geht um Verlage, die vom Werk so überzeugt sind, dass sie sich engagieren und auch bereit sind, angemessene Tantiemen zu zahlen.

BoD bietet sicherlich einen kostengünstigen und schnellen Weg zu einer Buchveröffentlichung mit ISBN Nummer und Vertrieb über Amazon, Libri etc. pp. Unterschätzen sollten Sie aber auch hier den Aufwand nicht, zu einer entsprechend gestalteten PDF Vorlage und zu einem entsprechenden Umschlag zu kommen. Für den Umschlag meines Twitter Buches habe ich eine Agentur beauftragt.
Dazu kommt, dass BoD - ohne ein entsprechendes Zusatzpaket gekauft zu haben - keine Werbung für ein Buch macht und damit das Marketing in eigener Sache zu leisten ist.

Nun haben Sie mich neugierig gemacht: Handelt es sich um ein Sachbuch oder Belletristik?

Beste Grüße, Conrad

08.11.12 @ 19:11
Kommentar von: Hubert Scheer [Besucher]
Hubert Scheer

Sehr geehrter Herr Conrad,

Auch ich bin interessiert mein erstes Buch über Bod Classik verlegen zu lassen. Bis jetzt wurde ich aber endtäuscht, ich habe drei emails gesandt und keinerlei Antworten erhalten.

das macht Nachdenklich.

Im Vorfeld habe ich mein Manuskript an Insgesamt 6 Verlage gesandt, jeder wollte es veröffentlichen, dann bin ich aber auf die Seite von Bod gekommen und……da jedoch wie gesagt.
ich will aber auch nicht anrufen.
was würden Sie mir raten ?

MFG
Hubert

08.02.13 @ 13:54
Kommentar von: b2e_conrad [Mitglied]  

@HubertScheer – zuletzt hat bei mir sowohl die Kommunikation via e-Mail wie auch via Telefon gut geklappt. Aber das ist schon wieder etliche Monate her. Daher kann ich nicht wirklich etwas zur aktuellen Servicequalität sagen. Ich würde es nochmals versuchen.

Beste Grüße, Conrad

08.02.13 @ 14:48
Kommentar von: Tamara Kállay [Besucher]  

Lieber Herr Scheer,

wenn ich Ihnen etwas raten darf, dann FINGER WEG VON BOD!

Wir hatten von Anfang an nur Probleme mit ihnen und mittlerweile haben wir gekündigt.
Wenn Sie unsere Erfahrung lesen möchten, hier ist der Link:
http://www.kallay.at/themen/persoenliches/item/unsere-erfahrung-mit-dem-verlag-bod-gmbh.html

Wir berichten auf jeden Fall auch, was sich weiter tun wird.

(Lieber Herr Conrad, ich hoffe es ist für Sie ok, wenn ich auf unsere Webseite verweise, wir wollen keine Schleichwerbung machen, sondern andere Autoren vor möglichen Problemen warnen - danke.)

Liebe Grüße
Tamara Kallay

21.03.13 @ 01:19
Kommentar von: Simone [Besucher]
Simone

Lieber Herr Conrad,

soeben habe ich mir alle Kommentare durchgelesen und bekomme jetzt ein wenig “Angst” über Bod mein Buch zu veröffentlichen.

Ich bin ein Laie auf diesem Gebiet und denke, dass ich mir das Ganze zu einfach vorgestellt habe. Es liest sich auf Bod alles so “einfach".

Welches Paket würden Sie für Anfänger bei Bod empfehlen?

Herzliche Grüße,
Simone

08.04.13 @ 12:37
Kommentar von: b2e_conrad [Mitglied]  

Hallo Simone,

es war nicht Absicht des Beitrags und wohl auch nicht aller Kommentare Autoren vor BoD zu warnen oder zu ängstigen. Mein Plädoyer geht dahin, sehr genau zu prüfen, ob BoD für die eigene Veröffentlichung der geeignetste Verlag ist, d.h. zunächst auch zu prüfen, ob Print on Demand dar beste Weg ist.
Bei meinem Buch “Corporate Twitter” war mir bewusst, dass es wegen der Kurzlebigkeit der Entwicklungen eine geringe Halbwertszeit besitzen wird. „Klassische” Verlage nehmen i.d.R. Sachbücher nur dann ins Programm, wenn diese im Wesentlichen mindestens zwei Jahre aktuelle bleiben oder einen sehr hohen Verkauf in den ersten Monaten versprechen. Daher habe ich mein Buch solchen Verlagen gar nicht angeboten.
Hinweis dazu: Mittlerweile ist bei BoD die Laufzeit eines Buches von 5 auf 2 Jahre verkürzt worden - eine Änderung, die ich sehr gut finde und die für BoD spricht. Da kommt Instant-Books sehr zu gute.

Wenn ich Prosa, Lyrik … oder auch Sachbücher, die das Zeug zu Klassikern haben veröffentlichen möchte, dann würde ich mir einen klassischen Verlag suchen, der selbst auch etwas für seine Autoren tut, der ein Lektorat anbieten kann etc. Das ist zwar aufwändiger, weil man viele Verlage anschreiben muss und sich von Ablehnungen nicht entmutigen lassen darf, aber es wäre meine Weg in diesen Fällen.

Bei allen Instant Büchern, die schon in wenigen Monaten an Aktualität verlieren können eignet sich BoD gut, wie überhaupt Print on Demand.

Bzgl. der Pakete kann ich Ihnen leider keine Empfehlung geben, da ich den aktuellen Stand nicht wirklich mehr kenne und ich nichts über Ihr Buchvorhaben weiß, damit auch nichts über Ihre Zielgruppen etc.

Jedenfalls wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihr Vorhaben und lassen Sie sich keinesfalls von Kommentaren „ängstigen”.

Herzliche Grüße
Conrad

09.04.13 @ 13:04
Kommentar von: Sebastian Willing [Besucher]
Sebastian Willing

Wer sich die BoD FAQ durchliest, stellt schnell fest, dass ein Buch zwar innerhalb von zwei Werktagen den internen Prüfungsprozess abgeschlossen hat, aber trotzdem vier bis sechs Wochen braucht, bis es überall lieferbar ist. Danach wird der stationäre Handel wie von jedem anderen Verlag beliefert und zwar binnen zwei Werktagen. Warum hier Vorkasse notwendig sein soll, ist mir vollkommen schleierhaft (da die Bücher, wie bei jedem anderen Verlag auch, bei Nichtverkauf vom Buchhändler zurückgegeben werden können).
Mein Buch wurde am 3.6. freigegeben, aber die Werbung startet erst am 1.7., eben weil ich es auch tatsächlich lieferbar wissen wollte, bevor ich damit an die Öffentlichkeit gehe.

29.06.13 @ 16:36

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