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Auf nach Web 2.0
Verunsichert von Meldungen und getrieben von Agenturen und Consultants fürchten einzelne Unternehmen, dass der Web 2.0 Zug ohne Sie abfahren und sie mit deutlichen Wettbewerbsnachteilen zurück lassen könnte, sofern sie nicht noch schnell auf diesen Zug aufsprängen. Deloitte z.B. meinte: „Es wird auf Zeit keinen Unternehmensbereich geben, der nicht massiv von der Web 2.0 Welle betroffen sein wird".
Motto: Zuerst aufspringen, dann nachfragen wohin der Zug fährt und dann überlegen, ob man dahin auch tatsächlich will oder kann. Dazu kommt mit der Zeit die Verunsicherung, ob der Zug wirklich in Richtung Web 2.0 unterwegs ist, oder - ähnlich wie manche ICEs - nur so genannt wurde.
Vielen Unternehmen geht es da wohl so, wie mir mit meinem Vortrag oder wie Goethe mit seinem Brief (vgl.voriges Posting): Sie haben zu wenig Zeit sich mit dem Thema konzentriert auseinanderzusetzen und daher verbreiten sie sich wo immer es auf den ersten Blick attraktiv scheint. Strategische Überlegungen werden erst angestellt (sofern überhaupt), wenn Kosten entstehen und das Controlling nachfragt.
Ich will aber nicht so sehr von oder über andere schreiben, sondern über mich und meine Überlegungen, den Relaunch meiner Unternehmenssite voran zu treiben. Ich scheue immer noch den zeitlichen Aufwand, mich konzentriert mit dem Thema Strategie für eine integrierte Kommunikation im Internet/WWW/Web 2.0 auseinanderzusetzen.

