| « Die zwei Seiten von PowerPoint Slides | Informelles Lernen im Fokus meiner Lehrveranstaltung » |
Wenn die Akademiker-Quote (Aus-)Bildung dominiert
Im September hat die Statistik Austria euphorisch konstatiert: „Akademikerzahl im Zehnjahresabstand um 50% erhöht“. Etwas anders sieht es Der Standard mit Bezug auf eine aktuelle OECD Studie: „Trotz leicht steigender Akademikerquote fällt Österreich zurück. 19 Prozent Hochschulabsolventen in Österreich - OECD-Durchschnitt liegt bei 30 Prozent - Bildungsausgaben insgesamt stark gesunken.” Angesichts der Entwicklung der Akademikerarbeitslosigkeit - sie hat sich lt. AMS von 2,6% im vergangenen Jahr auf 6,9% (Bezug: Arbeitslose in Österreich) heftig entwickelt und liegt deutlich über dem Österreich Durchschnitt - fragt sich, wozu die Akademikerquote weiter steigern, wenn es in Österreich offenbar für Akademiker nicht ausreichend angemessene Arbeitsplätze gibt. (Dazu: „Saugut und trotzdem arbeitslos – Wenn Qualifikation nichts mehr wert ist!”
Grundsätzlicher stellt sich die Frage, ob diese Diskussion rund um eine Akademikerquote die wichtigere Frage nach Bildung nicht zu sehr verdrängt.

