Management auf Zeit

Wozu Management auf Zeit?

„Management auf Zeit” – auch „Interim Management” genannt – etabliert sich zunehmend in Österreich. Wie Ludger Grevenkamp in seinem Beitrag „Was kostet Interim Management?” nachweist, sind es vor allem Kostenvorteile, die Unternehmen veranlassen, bei Projekten mit überschaubaren Laufzeiten bevorzugt Manager auf Zeit zu beauftragen und weniger auf fest angestellte Manager zu setzen. Gegenüber „klassischer” Unternehmensberatung punktet „Management auf Zeit” mit Kostenvorteilen: Unternehmensberatung ist zwischen 30 bis 50 Prozent teurer als Management auf Zeit.

Was kostet ein "Manager auf Zeit"?

Das hängt natürlich von der Aufgabenstellung, der Einsatzdauer und weiterer spezifischer Merkmale ab. Als Faustregel gelten für den Tagessatz 0,7 bis 1,5 Prozent des Jahres-Brutto-Zieleinkommens eines vergleichbaren fest angestellten Managers, bzw. der zu besetzenden Position. Üblich ist ein Prozent.

Das Unternehmen zahlt nur für tatsächlich erbrachte Leistungen. Damit fallen Ansprüche auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld ebenso weg, wie Fortzahlung bei Krankenstand, Urlaube, Feiertage usf.

Fazit: „Management auf Zeit” eignet sich insbesondere für Unternehmensprojekte aufgrund hoher Effektivität und von Kostenvorteilen.